Saturday 14-Feb-2026
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Crédit Mutuel Asset Management: Schwungvoller Start ins neue Jahr 2026

Edition AICrédit Mutuel Asset Management: Schwungvoller Start ins neue Jahr 2026

Markt- und Rohstoffentwicklung im Fokus

Der Jahresbeginn 2026 war von Turbulenzen an den Finanzmärkten geprägt, insbesondere auf den Märkten für seltene und Industriemetalle. Geopolitische Spannungen zwischen der Europäischen Union und den USA sowie Probleme in Venezuela und dem Iran führten zu einer verstärkten Nachfrage nach Gold und Silber. Auch Industriemetalle profitierten von einem signifikanten Versorgungsdefizit, etwa bei Kupfer.

Der mittelfristige Ausblick für seltene und industrielle Metalle bleibt positiv, wenngleich die kurzfristige spekulative Volatilität zu beachten ist. Extreme Preisanstiege wie ein 10%-Zuwachs bei Kupfer an einem Tag erscheinen nicht nachhaltig.

Unsicherheiten in der US-Geldpolitik

Die Nachfolge von Jerome Powell als Fed-Chef bleibt offen. Kevin Warsh gilt aktuell als wahrscheinlichster Kandidat, doch juristische Ermittlungen gegen Powell erschweren eine klare Bestätigung durch den US-Senat. Diese Unsicherheiten verstärken die Volatilität.

Politische Herausforderungen in den USA

Die internen Spannungen in Minnesota könnten zu einem weiteren US-Regierungs-Shutdown führen, da die Demokraten nicht über den Haushalt für die Einwanderungs- und Zollbehörde abstimmen wollen. Dies belastet die wirtschaftliche Stabilität und die Marktentwicklung.

Handelsabkommen und Wachstumsimpulse für die EU

Die Europäische Union unterzeichnete Handelsabkommen mit den Mercosur-Ländern und Indien, deren Umsetzung noch aussteht. Diese stärken die Diversifikation des Außenhandels und verringern die Abhängigkeit von den USA und China. Zudem unterstützen sie die Versorgung mit kritischen Rohstoffen wie Aluminium und Lithium.

Die EU-Kommission prognostiziert ein Wachstum von je +0,1 % durch diese Abkommen, von dem Branchen wie Automobil, Chemie sowie Wein- und Spirituosenindustrie profitieren.

Berichtssaison und Währungsrisiken

Die Berichtssaison zum vierten Quartal zeigt vielversprechende Ergebnisse insbesondere bei Technologieunternehmen. Ein sinkender US-Dollar birgt jedoch Risiken für europäische Unternehmen, die bisher dreijähriges Wachstum verzeichneten.

Makroökonomische Aussichten und Inflationsrisiken

Konsum bleibt in den USA und Europa robust und stützt das Wachstum. Das Inflationsrisiko ist weiterhin kontrolliert, allerdings könnte ein anhaltender Anstieg der Energiepreise die Situation verändern. Ölpreise über 75 bis 80 US-Dollar könnten zu höherer Inflation, Konsumeinbußen und restriktiveren Zentralbankmaßnahmen führen. Die Hauptannahme bleibt, dass Ölpreise 2026 zwischen 55 und 70 US-Dollar schwanken.

Anleihenmarkt und Währungsentwicklung

Europäische Anleihen werden bevorzugt, unterstützt durch den stärkeren Euro. Allerdings bleiben lange Laufzeiten riskant aufgrund hoher Haushaltsdefizite und zusätzlicher politischer Unsicherheiten in den USA durch anstehende Zwischenwahlen. Auch der japanische Anleihenmarkt weist durch ungewöhnliche Schwankungen vor den Wahlen im Februar erhöhte Risiken auf.

Aktienmarkt und Volatilität

Die politische Instabilität in den USA erhöhte im Januar das Risiko und die Volatilität an den Märkten. Trotz dieser Herausforderungen bleibt der mittelfristige Ausblick für Aktien aufgrund expansiver Fiskalpolitik optimistisch.


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