ETF-Anleger setzen im Februar weiterhin auf Diversifizierung – Schwellenländer-Aktien-ETFs besonders gefragt

Edition AIETF-Anleger setzen im Februar weiterhin auf Diversifizierung – Schwellenländer-Aktien-ETFs besonders gefragt

Marktentwicklung im Februar 2026

Der europäische UCITS-ETF-Markt verzeichnete im Februar Nettozuflüsse von 48 Mrd. Euro und übertraf damit den bisherigen Rekordmonat Januar mit 46,9 Mrd. Euro. Anleger verfolgten eine Strategie der Rotation und Diversifizierung und investierten verstärkt in Aktien-ETFs (+39,1 Mrd. Euro), während die Zuflüsse in Anleihe-ETFs leicht auf 8,4 Mrd. Euro zurückgingen.

Beliebte Anlageklassen und -strategien

Schwellenländer-Aktien-ETFs waren mit 9,5 Mrd. Euro die gefragteste ETF-Kategorie. Auch europäische Aktien-ETFs und All-Country-World-Strategien erzielten kräftige Zuflüsse, was auf eine breite regionale Diversifizierung hindeutet.

Staatsanleihe-ETFs generierten 4,1 Mrd. Euro, rund die Hälfte der Gesamtzuflüsse bei Anleihe-ETFs. Anleger verlagerte ihr Engagement von kurzlaufenden hin zu Anleihe-ETFs mit Laufzeiten über alle Durationsspannen. Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating (IG) erzielten zudem Zuflüsse von 1,5 Mrd. Euro. Bei beiden Kategorien dominierten europäische Anlagestrategien.

ESG-Anleihe-ETFs waren besonders gefragt und machten etwa die Hälfte der Zuflüsse im Anleihesegment aus. Insgesamt stiegen die Zuflüsse in ESG-ETFs von 9,2 Mrd. Euro im Vormonat auf 10 Mrd. Euro an, wobei ca. 60 % in Aktien- und 40 % in Anleihe-ETFs flossen.

Details zu Schwellenländer-ETFs

Die bevorzugten Schwellenländer-ETFs profitierten von einer hohen Nachfrage vor dem Hintergrund einer weniger starken US-Währung und positiver Aussichten in Technologie-Märkten wie Taiwan und Südkorea. Breite Schwellenländerallokationen machten rund zwei Drittel der Aktien-ETF-Zuflüsse aus.

Regional dominierten Lateinamerika-ETFs mit Zuflüssen von 513 Mio. Euro, unterstützt durch attraktive Bewertungen, positive Gewinnwachstumserwartungen für Brasilien und hohe Dividendenrenditen im Finanz- und Energiesektor Lateinamerikas.

Signifikante Zuflüsse verzeichneten zudem Brasilien-ETFs (497 Mio. Euro), Indien-ETFs (449 Mio. Euro), Südkorea-ETFs (433 Mio. Euro) und China-ETFs (129 Mio. Euro).

Weitere Beobachtungen bei Aktien-ETFs

US-Aktien-ETFs erfuhren Zuflüsse von 4,3 Mrd. Euro, blieben jedoch hinter Europa-Aktien-ETFs (9,2 Mrd. Euro), All-Country-World-Strategien (7,6 Mrd. Euro) und World-ETFs (6,9 Mrd. Euro) zurück. Anleger reduzierten insbesondere Engagements in Mega-Cap-Unternehmen zugunsten gleichgewichteter Strategien.

Der IT-Sektor verzeichnete Nettoabflüsse, während Industrie-ETFs (+2,2 Mrd. Euro) und Energie-ETFs (+1,2 Mrd. Euro) solide Zuflüsse erhielten. Verteidigungs-ETFs profitierten vom geopolitisch unsicheren Umfeld mit Zuflüssen von einer Milliarde Euro.

Entwicklungen bei Anleihe-ETFs

Innerhalb der Anleihe-ETFs kam es zu deutlichen Umschichtungen. Europäische Staatsanleihe-ETFs erhielten Zuflüsse von 2,5 Mrd. Euro, während US-Staatsanleihe-ETFs Abflüsse von 632 Mio. Euro verzeichneten. Die Durationsstrategie verlagerte sich von ultrakurzen und kurzen Laufzeiten hin zu Engagements über alle Laufzeiten hinweg.

Bei europäischen IG-Unternehmensanleihen lag der Fokus ebenso auf allen Laufzeiten mit Zuflüssen von 830 Mio. Euro, während US-IG-Unternehmensanleihen Abflüsse von 405 Mio. Euro aufwiesen.

Geldmarkt-ETFs verzeichneten einen Nettomittelzufluss von 1,3 Mrd. Euro, da Anleger weiterhin nach renditestärkeren Alternativen zu Bareinlagen suchten.


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