Marktentwicklungen zu Beginn 2026
Die Märkte sind insgesamt positiv ins Jahr gestartet, mit Zuwächsen bei den meisten Aktienindizes. Auffällig ist jedoch die deutliche Underperformance einzelner Bereiche, insbesondere im US-Technologiesektor. Softwareunternehmen stehen unter starkem Druck, was sich in den letzten zwei Monaten nach Veröffentlichung der neuesten KI-Version verstärkt hat.
US-Technologiesektor unter Druck
Das disruptive Potenzial verschiedener KI-Lösungen wird zunehmend hinterfragt, dennoch bleiben die Gewinnerwartungen nach einer starken Berichtssaison bislang solide. Der Bewertungsrückgang führte zum Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 20 für die nächsten zwölf Monate, geringer als während der Corona-Krise oder um den Liberation Day. Diese Entwicklung nutzte Crédit Mutuel, um die Positionen in betroffenen Unternehmen zu erhöhen, bleibt aber angesichts der Unsicherheit zurückhaltend.
Rohstoffmärkte zeigen Stärke
Seit Jahresbeginn setzen Edelmetalle ihren Aufwärtstrend trotz hoher Volatilität fort. Ölpreise liegen mit rund 70 US-Dollar pro Barrel am oberen Rand der 12-Monats-Spanne. Optimismus besteht besonders für Gold und Goldminenaktien, getrieben durch anhaltende Haushaltsdefizite und Inflationsunsicherheit. Für Rohöl wird das Risiko möglicher Lieferkürzungen durch geopolitische Instabilitäten als hoch eingeschätzt.
Makroökonomisches und geldpolitisches Umfeld
Das positive makroökonomische Umfeld und verbesserte Wachstumsprognosen führen zu robustem Nominalwachstum und ausgewogenen Unternehmensgewinnen. Aktien werden daher weiter übergewichtet. Die Europäische Zentralbank wird ihre geldpolitische Linie voraussichtlich beibehalten, da die Kerninflation erst in der zweiten Jahreshälfte auf Zielniveau fällt. In den USA ist die künftige Geldpolitik mit Blick auf den neuen Fed-Vorsitzenden unklar, jedoch bleiben G7-Staatsanleihenrenditen stabil, was Credit-Assets unterstützt.
Rechtliche Unsicherheiten und mögliche Volatilität
Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, IEEPA-Zölle für rechtswidrig zu erklären, könnte zu rechtlichen Auseinandersetzungen, neuen Handelsabkommen und erhöhter Volatilität führen.
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