Saturday 14-Feb-2026
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UBP prognostiziert breit angelegte zyklische Erholung und präferiert Risikoanlagen

Edition AIUBP prognostiziert breit angelegte zyklische Erholung und präferiert Risikoanlagen

Zyklische Erholung und globale Wirtschaftsaussichten

Das Jahr 2026 hat mit einem robusten Schwung begonnen. Die globale Wirtschaft zeigt Widerstandskraft, unterstützt durch Investitionen in künstliche Intelligenz und Infrastruktur, eine anziehende Industrie sowie stabilen Konsum. Diese Faktoren bilden die Basis für eine breit angelegte zyklische Erholung. Gleichzeitig schreitet die Disinflation voran, wodurch sich die Leitzinsen allmählich in Richtung zwei bis zweieinhalb Prozent bewegen.

Positive Impulse und Herausforderungen

In den USA sorgt ein lebhafter Konsum für Stabilität, während Europa vor allem von umfangreichen fiskalpolitischen Maßnahmen, insbesondere aus Deutschland, profitiert. Trotz anhaltender geopolitischer Spannungen bleibt die Weltwirtschaft widerstandsfähig, vorausgesetzt es treten keine neuen Handels- oder Energieengpässe auf. Nach einem technologiegetriebenen Vorjahr erfolgt jedoch eine breitere sektorale Rotation, die zu Beginn des Jahres noch Zurückhaltung im Markt verursacht.

Ausblick auf Risikoanlagen

Das Umfeld gilt als förderlich für Risikoanlagen, allerdings mit breiterer Diversifikation als im Vorjahr. Schwankende Rohstoffpreise und Unsicherheiten bezüglich der Nachhaltigkeit der KI-Gewinne sorgen für erhöhte Volatilität. Die Stabilität am Arbeitsmarkt in den USA erlaubt es der Federal Reserve, die Leitzinsen zunächst konstant zu halten, wobei sich Spielraum für künftige Zinssenkungen eröffnet.

Erwartungen an die Geldpolitik

Die Ernennung eines neuen Fed-Vorsitzenden signalisiert eine mögliche restriktivere Handhabung der Notenbankbilanz und beeinflusst die Zinsstrukturkurve nachhaltig. Trotz Skepsis hinsichtlich weiterer Zinssenkungen wird eine Senkung der Realzinsen bei gleichzeitiger Bilanzreduzierung erwartet.

Aktien- und Anleihemärkte

Turbulenzen zu Jahresbeginn sind vor allem durch geopolitische Spannungen und leichte Schwankungen im Technologiesektor bedingt. Fundamentaldaten rücken mit Beginn der Berichtssaison wieder in den Fokus. US-Aktien bleiben aufgrund robusten Gewinnwachstums und langfristiger Themen wie KI weiterhin attraktiv, wobei selektives Vorgehen angesichts möglicher Sektorrotation wichtig ist.

Die Anleihemärkte zeigen solide Entwicklung mit engeren Spreads und leicht steigenden US-Renditen. Ein Fokus auf Agency-MBS wird als chancenreich eingestuft, ergänzt durch ausgewählte Hochzinsanleihen und AT1-Strukturen, die ein robustes Fundament bilden.

Goldmarkt und geopolitische Einflüsse

Der Goldmarkt erlebte im Januar eine deutliche Kursschwankung, bleibt aber fundamental stabil aufgrund struktureller Nachfrage und geopolitischer Unsicherheit. Institutionelle und private Anleger sowie Zentralbanken erhöhen ihre Bestände, was einen langfristig positiven Ausblick unterstützt. Das Kursziel für Gold wurde auf 6.000 US-Dollar je Unze angehoben.

Eine erneute Dollarstärke könnte jedoch Schwellenländer und Gold unter Druck setzen. Der KI-Investitionszyklus birgt Bewertungsrisiken, da Monetarisierung und Adoption möglicherweise langsamer verlaufen. Eine selektive Auswahl an Gewinnern innerhalb der Technologiebranche ist daher essenziell.

Marktrisiken und geopolitische Lage

Die globale Ordnung verschiebt sich zunehmend von Multilateralismus hin zu stärkerer Fragmentierung und Polarisierung, was politische Risiken und Marktverwerfungen wahrscheinlicher macht. Die Wachsamkeit gegenüber diesen Entwicklungen bleibt zentral für Anleger.


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