Finanzierung und Expansion von Ebury
Ebury, die Fintech-Plattform für internationale Zahlungen im Eigentum von Banco Santander, hat eine Finanzierungsrunde über rund 550 Millionen Pfund abgeschlossen. Die Investitionsrunde wird von Centerbridge Partners angeführt, an der sich neben Santander auch weitere Bestandsinvestoren wie Vitruvian Partners und 83North beteiligen.
Santander steuert 50 Millionen Pfund bei und hält weiterhin 55 Prozent der Anteile, womit die Bank ihr langfristiges Engagement und die strategische Bedeutung Eburys für grenzüberschreitende Zahlungen im KMU-Segment untermauert. Die Finanzierung erfolgt in zwei separaten Transaktionen, die noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen stehen und die CET1-Quote von Santander auf Konzernebene um etwa 4 Basispunkte erhöhen sollen.
Über Ebury
Ebury ist in 30 regulierten Märkten aktiv und bietet mehr als 27.000 Unternehmen Zahlungsdienstleistungen in über 140 Währungen und in 160 Ländern an. Die technologiegetriebene Plattform ermöglicht es Kunden, internationale Zahlungen zu senden und zu empfangen, Fremdwährungsrisiken zu managen, Echtzeitmitteltransfers zwischen Tochtergesellschaften durchzuführen und sich in Finanzsysteme zu integrieren. Seit dem Einstieg von Santander 2020 verzeichnet Ebury ein jährliches Umsatzwachstum von über 30 Prozent.
Investitionsziele
Die zugeführten Mittel dienen der Skalierung von Wachstum, der Entwicklung neuer Produkte, der geografischen Expansion in weitere Märkte sowie dem Ausbau von Künstlicher Intelligenz zur Optimierung von Zahlungsprozessen und Devisenlösungen mit dem Ziel, das Kundenerlebnis weiter zu verbessern.
Aussagen der Führungsebene
Die Executive Chair von Banco Santander betont, dass die Transaktionen das Wachstum von Ebury stärken und die Kapitalallokation sowie Wertschöpfung von Santander unterstützen. Mit den neuen Partnern könne Ebury sein Angebot für KMU global schneller ausbauen.
Der CEO von Ebury hebt die strategische Partnerschaft mit Santander und die neuen Investoren hervor, die durch Synergien und die digitale Weiterentwicklung der Zahlungsinfrastruktur das Wachstum beschleunigen.
Finanzielle Auswirkungen und Ausblick
Nach Abschluss wird Santander die Beteiligung nach der Equity-Methode bilanzieren, wodurch die Umsätze und Kosten von Ebury nicht mehr konsolidiert werden. Dies hat vernachlässigbare Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung. Der Abschluss wird voraussichtlich im ersten Quartal 2027 erfolgen.
Santander bestätigt seine Ziele für 2026 bis 2028, darunter ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich und das Erreichen einer Eigenkapitalrendite von über 20 Prozent. Ebury ist Teil des globalen Geschäftsbereichs Payments Solutions, der jährlich über 15 Prozent Umsatzwachstum und eine EBITDA-Marge von rund 45 Prozent bis 2028 anstrebt.
Hintergrundinformationen
Banco Santander ist eine führende internationale Geschäftsbank mit Aktivitäten in Retail & Commercial Banking, Openbank, Corporate & Investment Banking, Wealth Management & Insurance sowie Payments. Die Bank betreut weltweit über 180 Millionen Kunden mit einer Bilanzsumme von 1,4 Billionen Euro.
Ebury unterstützt KMU beim internationalen Zahlungsverkehr seit seiner Gründung 2009 in London. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter, betreut über 27.000 Kunden und wird von Finanzaufsichtsbehörden in Großbritannien und der Europäischen Union reguliert.
Centerbridge Partners ist eine Investmentgesellschaft mit Schwerpunkt auf Private Equity, Private Credit und Immobilien, die weltweit Investitionen in Höhe von rund 46 Milliarden US-Dollar verwaltet und eng mit Managementteams zusammenarbeitet.
DE: Bei der Erstellung dieses Beitrags kann KI unterstützend eingesetzt worden sein. EN: AI may have been used to support the creation of this post.