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UBP Investmentoutlook 2026: Wandel von fragmentierter Widerstandsfähigkeit zu synchronisiertem Wachstum

Edition AIUBP Investmentoutlook 2026: Wandel von fragmentierter Widerstandsfähigkeit zu synchronisiertem Wachstum

Makroökonomische Prognose für 2026

Die Schweizer Privatbank Union Bancaire Privée (UBP) erwartet für 2026 ein globales Wirtschaftswachstum von etwa 3,1 Prozent. Die USA führen dieses Wachstum an, während Asien robuste Dynamik zeigt und China eine schrittweise Erholung verzeichnet. Die Eurozone profitiert von deutschen Stimuluspaketen und einer wirtschaftlich starken Peripherie. Nach Belastungen durch Zolleffekte und Anpassungen von Lieferketten im ersten Quartal sollte die Konjunktur ab dem Frühjahr an Fahrt gewinnen. Die Inflation in den USA wird voraussichtlich zum Jahresende auf etwa 2,5 Prozent zurückkehren.

Sechs zentrale Anlagethemen für 2026

Künstliche Intelligenz als Wachstumsmotor

KI gilt als der wichtigste strukturelle Wachstumstreiber. Der derzeitige Investitionszyklus ist trotz hoher Bewertungen erst am Anfang einer mehrjährigen Phase, geprägt von wachsender Rechenleistung, zunehmender Unternehmensadoption und Produktivitätsgewinnen. KI wirkt als technologischer Beschleuniger für nahezu alle Branchen.

China im globalen KI-Wettlauf

China bleibt der einzige ernsthafte globale Konkurrent der USA im Bereich KI. Seit der Einführung von DeepSeek hat sich die Innovationsgeschwindigkeit erhöht. Chinesische KI-Modelle sind technologisch wettbewerbsfähig und ökonomisch skalierbar, was diesen Sektor trotz höherer Volatilität zu einem relevanten Baustein für Diversifikationsstrategien macht.

Steigende Stromnachfrage und Energiesektor

Die weltweite Stromnachfrage steigt auf einem Jahrzehnt-Hoch, angetrieben durch KI-Rechenzentren, Elektrifizierung und energieintensive Industrien. Dieser strukturelle Trend begünstigt Versorger, Netzbetreiber und Energietechnologieunternehmen. Strom gewinnt angesichts geopolitischer Unsicherheiten als strategischer Makro-Hedge an Bedeutung.

Rohstoffe im geopolitischen Fokus

Exportkontrollen, strategische Lagerhaltung und der Wettbewerb um kritische Metalle wie Kupfer und Seltene Erden können Angebotsschocks verursachen. Anleger können von langfristig engen Märkten und strukturellem Preisdruck profitieren.

Gold und Silber als Absicherung

Trotz eines starken Anstiegs von Silber um 30 Prozent seit Jahresbeginn bleibt der langfristige Aufwärtstrend von Gold intakt und bietet weiterhin einen stabilen Schutz gegen geopolitische Spannungen.

Chancen bei Schwellenländeranleihen

Schwellenländeranleihen bieten 2026 attraktive Renditen, profitieren von einer erwarteten US-Dollar-Schwäche und strukturellen Haushaltsverbesserungen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil zur Kombination von Diversifikation und Ertragskraft im Portfolio.

Bewertung der Aktienmärkte und Investitionsstrategie

Obwohl Aktienbewertungen am oberen Ende ihrer historischen Bandbreite liegen, gibt es derzeit keine eindeutigen Anzeichen für eine Spekulationsblase. Die UBP erwartet ein globales Gewinnwachstum von etwa 15 Prozent, getragen von einer breiten zyklischen Erholung. US-Technologie bleibt ein zentraler Treiber, ergänzt durch Chancen in Versorgern, Rohstoffen und chinesischer Technologie. Ein investiertes Portfolio bleibt sinnvoll, wobei aktives Risikomanagement empfohlen wird.

Risiken für 2026

Wichtige Risiken für 2026 umfassen eine mögliche Verschärfung der Finanzierungsbedingungen in den USA durch höhere Zinsen und einen stärkeren US-Dollar. Anhaltende Inflation könnte die US-Notenbank zu einer restriktiven Geldpolitik veranlassen oder Zinssenkungen begrenzen.

Mittelfristig könnten Märkte den Fundamentaldaten voraus sein, da hohe Ausgaben für Chips, Cloud-Infrastruktur und Energie getätigt werden, deren Monetarisierung jedoch noch unsicher ist. Die Unternehmensakzeptanz könnte langsamer als erwartet voranschreiten.

Geopolitische Risiken bestehen insbesondere durch eine mögliche Eskalation zwischen China und Taiwan sowie politische Unsicherheiten in den USA im Vorfeld der Zwischenwahlen 2026. Obwohl die Wahrscheinlichkeit eines schwerwiegenden Szenarios als gering eingeschätzt wird, könnten die Auswirkungen auf globale Märkte erheblich sein, insbesondere für technologische und industrielle Lieferketten.


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