Strukturelle Bedeutung der Emerging Markets noch nicht eingepreist

Edition AIStrukturelle Bedeutung der Emerging Markets noch nicht eingepreist

Strukturelle Bedeutung der Emerging Markets noch nicht eingepreist

Im Jahr 2025 hatten viele Marktbeobachter aufgrund der Rückkehr der “America-First”-Politik eine schwierige Phase für Schwellenländer erwartet. Die Realität zeigte jedoch eine andere Entwicklung: Der MSCI Emerging Markets erzielte ein Plus von 31% in US-Dollar und outperformte die Industrieländer um 11%.

Anleger betrachten Schwellenländer zunehmend als strukturelle Gewinner in einer multipolaren Welt, was sich in einer möglichen langfristigen strategischen Allokation widerspiegelt.

Neue Handelsachsen und strategische Partnerschaften

Die multipolare wirtschaftliche Weltordnung hat es Schwellenländern ermöglicht, ihre Handelspartner vielfältiger zu gestalten. Fast 50% der Exporte der Schwellenländer gehen mittlerweile an andere Schwellenländer, ein Anstieg von knapp über 30% vor zehn Jahren.

Handelsabkommen haben sich sowohl inner- als auch außerhalb der Schwellenländer vervielfacht, wie das jüngst geschlossene Abkommen zwischen der EU und Indien zeigt. China festigt seine Beziehungen zu Brasilien und hat im Mai 2025 mehrere Abkommen mit Brasilien rund um langfristig bedeutende Sektoren unterzeichnet, mit Investitionszusagen von etwa 27 Milliarden Real.

Technologische Eigenständigkeit als Wachstumsmotor

US-Zollschranken führten paradoxerweise zu beschleunigten Innovationen in den Schwellenländern. China hat intensiv daran gearbeitet, technologische Rückstände aufzuholen. Die Einführung von Deepseek 2025 wird als ernstzunehmende Alternative zu OpenAI wahrgenommen. Im Bereich humanoider Robotik produzierte China vier von fünf humanoiden Robotern weltweit.

Zudem bleiben koreanische und taiwanesische Technologiekonzerne aufgrund der US-Subventionen zur Ansiedlung ihrer Werke in den USA unverzichtbar.

Wachsende Bedeutung und unzureichende Berücksichtigung

Mit fast zwei Dritteln der Weltbevölkerung verfügen Schwellenländer über einen bedeutenden Binnenmarkt, der Welthandelsschwankungen abfedern kann. Lokale Investoren stärken zunehmend ihre Märkte, wie beispielsweise in Indien, wo einheimische Privatanleger mittlerweile über 20% des Aktienmarktes halten, verglichen mit 5% vor zehn Jahren.

Zusätzliche konjunkturelle Faktoren wie die erwartete US-Dollar-Abschwächung, die anhaltende Untergewichtung der Schwellenländer durch globale Investoren, attraktive Bewertungen und prognostiziertes Gewinnwachstum von über 20% im Jahr 2026 unterstützen diese strukturellen Stärken.

Obwohl Schwellenländer laut IWF-Schätzungen bis 2030 60% des globalen Wirtschaftswachstums ausmachen werden, spiegeln globale Indizes ihre tatsächliche Bedeutung bisher nicht vollständig wider. Die jüngste Wertentwicklung zeigt jedoch eine wachsende Aufmerksamkeit von Investoren auf diese Märkte.


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