Übersicht aktueller Marktüberlegungen für 2026
Das weltweite Marktumfeld zeigt sich zunehmend komplexer, beeinflusst durch politische, geopolitische und kapitalmarktliche Faktoren neben den klassischen Konjunkturzyklen. Die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und robuste Unternehmensgewinne stärken die Märkte, jedoch finden deutliche Umschichtungen zwischen Ländern, Sektoren und einzelnen Aktien statt. Anleger sollten auf Diversifizierung und Flexibilität setzen, um den Herausforderungen zu begegnen.
1. Fortsetzung des Zyklus mit steigender Dynamik in USA und Europa
Die US-Wirtschaft zeigte sich 2025 widerstandsfähig, wobei das Wachstum für 2026 auf rund 2,5 % prognostiziert wird. Positive fiskalische Impulse und eine kräftige Konsumnachfrage stützen diese Einschätzung. Die Inflation wird voraussichtlich zwischen 2,5 % und 3 % bleiben. In der Eurozone sorgen positive Impulse aus Italien und Spanien für optimistische Perspektiven. Die Überzeugung eines KI-getriebenen Investitionszyklus bleibt bestehen, wobei der Markt klare Gewinner und Verlierer differenziert.
2. Diversifikation in einer Phase kontrollierter Unordnung
Die Welt entwickelt sich hin zu einer multipolaren Ordnung, verstärkt durch den Aufstieg mittelgroßer Staaten und Handelsabkommen, wie zwischen EU und Indien. Dies beeinflusst Geopolitik sowie Lieferketten erheblich. Gold und Basismetalle behalten ihre Bedeutung, während Portfolioallokationen verstärkt in europäische und Schwellenländeranlagen umgeschichtet werden. Die Unsicherheit durch die neue US-Zollpolitik stärkt die Bedeutung von Diversifikation als langfristiger Renditetreiber.
3. Globale Aktienanlage jenseits des Technologiesektors
Der Markt wird fragmentierter und selektiver. Der Fokus liegt auf Unternehmen, die KI in physische Infrastruktur und Industrie integrieren. Regionale Chancen bestehen in Japan, den USA und Europa, insbesondere in Industrie, Finanzen, Verteidigung und Infrastruktur. Europäische Bemühungen um strategische Autonomie schaffen neue Investmentmöglichkeiten. Neben dem US-Technologiesektor schneiden japanische, europäische und Schwellenländer-Indizes besser ab.
4. Fiskal- und Geldpolitik als Investitionstreiber
Der US-Dollar bleibt strukturell schwach durch hohe Verschuldung und eine neu ausgerichtete Reservenpolitik globaler Zentralbanken. Japan steuert auf eine expansivere Finanzpolitik zu, unterstützt durch Reformen und Reflation. Zinssenkungen der US-Notenbank werden für Mitte und Herbst erwartet, die EZB plant eine Zinssenkung im dritten Quartal. Politische Risiken und Finanzrepression sind wichtige Einflussfaktoren für die Laufzeitsteuerung von Anlagen.
5. Langfristige Chancen in Europa und Schwellenländern
Europa verfolgt eine erweiterte strategische Autonomie mit Fokus auf Verteidigung, Technologie und Lieferketten. Schwellenländer sind entscheidend für Diversifizierung und Wachstumspotenziale, wobei Indien mit leicht erhöhter Wachstumsprognose hervorsticht. Handelsabkommen wie EU-Indien stärken die Position dieser Regionen und sichern nachhaltige Investitionsperspektiven.
Zollurteil und seine Auswirkungen auf die US-Handelspolitik
Das Urteil des US-Obersten Gerichtshofs zu Section 122 des Handelsgesetzes von 1974 ermöglicht begrenzte Zollerhebungen, aber mit reduzierter Flexibilität im Vergleich zu vorherigen Regelungen. Dies sorgt kurzfristig für Unsicherheiten, beeinflusst die mittelfristige protektionistische Ausrichtung aber nicht wesentlich. Mögliche Folgeuntersuchungen und Zollerhebungen unter anderen gesetzlichen Bestimmungen sind weniger flexibel und verursachen längere Begründungsprozesse.
Eine vollständige oder teilweise Abschaffung der Zölle wäre positiv für Wirtschaft und Märkte, könnte aber durch militärische Machtdemonstrationen geopolitische Risiken erhöhen. Die damit einhergehende Unsicherheit bewirkt Volatilität bei Handelsflüssen und verzögert Unternehmensinvestitionen.
Fazit
Die gegenwärtige Phase wird von einem widerstandsfähigen makroökonomischen Umfeld geprägt, jedoch stark beeinflusst durch politische Dynamiken und Marktrotationen. Eine moderate Risikohaltung bleibt angebracht. Die hohe Bewertung risikoreicher Anlagen begrenzt kurzfristig die Risikobereitschaft, während Liquidität und Kreditkonditionen entscheidende Faktoren für Marktentwicklungen bleiben.
DE: Dieser Beitrag wurde automatisch vom altii-Redaktionssystem generiert. Der Inhalt wurde nicht manuell auf seine Richtigkeit überprüft. Wir sind bestrebt, relevante und aktuelle Informationen bereitzustellen. EN: This article was automatically generated by the altii editorial system. The content has not been manually reviewed for accuracy. We aim to provide relevant and timely information.