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Breite Stabilisierung und selektive Aufwärtstrends auf europäischen Logistikimmobilienmärkten

Edition AIBreite Stabilisierung und selektive Aufwärtstrends auf europäischen Logistikimmobilienmärkten

Europäische Logistikimmobilienmärkte mit stabiler Entwicklung

Die europäischen Logistikimmobilienmärkte verzeichnen eine breite Marktstabilisierung mit selektiven Aufwärtstrends, insbesondere im vierten Quartal 2025. Die Spitzenmieten stiegen im Jahresverlauf durchschnittlich um 1,3 Prozent, während die Renditen um sechs Basispunkte sanken. Die GARBE PYRAMID MAP bietet eine umfassende Übersicht über Spitzenmieten und Nettoanfangsrenditen in 122 bedeutenden europäischen Teilmärkten.

Marktbedingungen und Einflussfaktoren

Klassische geldpolitische sowie makroökonomische Impulse wirken gegenwärtig nicht mehr in gewohnter Weise, auch aufgrund veränderter geopolitischer Rahmenbedingungen. Marktkenntnis und aktives Asset Management gewinnen an Bedeutung, um Wertsteigerungen zu erzielen und Objekte gezielt zu positionieren.

Großbritannien: Starker und resilienter Markt

Der britische Logistikimmobilienmarkt bleibt einer der stärksten in Europa und weltweit, getrieben von Strategien zur Lieferkettenresilienz sowie Impulsen aus Defence und E-Commerce. Der Flächenumsatz liegt über dem Vorpandemieniveau, insbesondere in Zentralengland.

Zehn von elf analysierten Regionen in Großbritannien und Nordirland übertreffen mit einer jährlichen Mietwachstumsrate (CAGR) von 7,1 Prozent den europäischen Durchschnitt von 5,6 Prozent. Inner und Greater London führen das Mietwachstumsranking und erreichen mit einer Spitzenrendite von 4,6 Prozent eine Spitzenposition in Europa.

Die Liquidität ist hoch, obwohl aktuell ein Käufermarkt vorherrscht. Das langfristige Fundament bleibt überzeugend und signalisiert potenzielle Entwicklungen für kontinentaleuropäische Märkte.

Deutschland: Miet-Hotspots und stabile Nachfrage

Die deutschen Kernregionen zeigen 2025 eine stabile Nachfrage und selektives Mietwachstum. München und Berlin City sind die Vorreiter mit einer CAGR von 14,1 Prozent beziehungsweise 12,7 Prozent seit dem vierten Quartal 2020. München gilt als teuerster Logistikstandort der Eurozone.

Auch Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt entwickeln sich stabil. Bremen konnte nach längerer Schwäche Leerstände abbauen und weist wieder Mietwachstumspotenzial auf.

Spanien: Dynamik geprägt von Angebotssituation

Spanien gehört zu den Outperformern im europäischen Logistikimmobilienmarkt 2025. Die Kernregionen Barcelona, Madrid und Valencia zeigen deutliche Mietsteigerungen und zählen zu den dynamischsten Märkten. Anhaltende Nutzer- und Investorennachfrage trifft in zentralen Lagen auf ein knappes Angebot.

Insbesondere Valencia profitiert von umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen, etwa Hafenerweiterungen. Die geringen spekulativen Neubauprojekte erhöhen die Mietpreisdrucksituation weiter. Die Renditen liegen um fünf Prozent und machen den Markt insbesondere für Value-add- und Core+-Strategien attraktiv.

Italien: Früher Zyklus mit Potenzial

Italien zählt zu den interessantesten Logistikimmobilienmärkten Europas mit stabiler Nachfrage, begrenztem Angebot und einem aktiven Investmentumfeld. Die Renditen bleiben stabil, was zusätzlichen Spielraum für Investoren bietet, insbesondere für Entwickler und Core+-Strategien.

Auf dem Vermietungsmarkt dominieren Build-to-Suit- und Build-to-Own-Projekte mit langfristigen Vertragslaufzeiten. Die Komplexität im Genehmigungsverfahren begrenzt das Neubauvolumen und sorgt für Angebotsknappheit.

Die Kernregionen Mailand und Rom zeigen stabile Performance. Starke Wachstumsimpulse kommen aus Genua (+11,5 % Spitzenmieten), Verona (+8,3 %) und Piacenza, letzteres besonders im zweiten Halbjahr 2025.


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