Neues Marktregime für Investoren: 6 Investmentaspekte
Zum Jahresstart 2026 wandelt sich das Marktumfeld grundlegend. Die bisher auf Liquidität basierende Rally wird von einem ertragsgetriebenen Zyklus abgelöst. Reales Gewinnwachstum und fiskalische Impulse rücken in den Fokus, während Volatilität und Renditedifferenzen zunehmen. Für Investoren bedeutet dies einen Paradigmenwechsel: Breite Marktbewegungen verlieren an Aussagekraft, weshalb aktives Management und diszipliniertes Alpha-Generieren an Bedeutung gewinnen.
1 – Veränderung der Relevanz der USA als Investmentmarkt
Die USA bleiben relevant, sind jedoch nicht mehr der alleinige Anker. Stark technologieorientierte US-Indizes mit hohen Bewertungen reduzieren das Diversifizierungspotenzial. Zudem ist mit politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit sowie einem schwächeren US-Dollar zu rechnen. Im Gegensatz dazu bietet Japan attraktive Diversifikationsmöglichkeiten mit negativem realen Zins, positivem Konsumausblick und bevorstehenden fiskalpolitischen Maßnahmen. Für europäische Investoren ist zudem der historisch unterbewertete Yen ein interessanter Einstiegspunkt.
2 – Attraktive Asymmetrie bei europäischen Titeln
Europäische Aktien notieren weiterhin mit Bewertungsabschlägen und verzeichnen moderate Kapitalzuflüsse. Das Chancen-Risiko-Profil ist positiv asymmetrisch, da fiskalische Impulse, mögliche EZB-Zinsschritte, niedrigere Energiepreise, eine Stabilisierung des EUR/USD-Handelspaars sowie finanzielle Unterstützungen durch NextGenerationEU noch nicht vollständig eingepreist sind. Strategische Engagements in langfristigen Wachstumstreibern unterstützen resiliente und diversifizierte Portfolios.
3 – Contrarian-Position bei europäischen Qualitätstiteln
Die Rahmenbedingungen für europäische Qualitätsunternehmen verbessern sich. Der Wertverlust des US-Dollars gegenüber dem Euro reduziert Wechselkursbelastungen, handelspolitische Risiken sinken und die Ertragsaussichten in defensiven Sektoren wie Healthcare und Basiskonsumgüter stabilisieren sich. Gleichzeitig bleiben Bewertungen attraktiv, während andere Investmentstile bereits deutlich gestiegen sind.
4 – Chancen in Schwellenländern nutzen
Schwellenländer befinden sich zu Jahresbeginn 2026 am Beginn einer Erholungsphase. Besonders Indien zeigt ein attraktives Verhältnis zwischen Bewertung und Gewinnwachstum. Nach einer Korrektur 2025 hat sich die relative Bewertung normalisiert. Rückläufige Inflation und anziehendes Wachstum, unterstützt durch Konsum und Mehrwertsteuerentlastungen, eröffnen Investoren gute Perspektiven gegenüber höher bewerteten globalen Märkten.
5 – Selektives Stock Picking bei Banken, KI und Rohstoffen
Nach einem Gewinnaufholprozess erfordert der Bankensektor einen differenzierten Investitionsansatz trotz solider Fundamentaldaten. Im Bereich Künstliche Intelligenz sind keine Bewertungsübertreibungen erkennbar, jedoch bestehen hohe Marktkonzentration und Bilanzrisiken. Rohstoffe bleiben langfristig strategisch relevant. Die Dominanz Chinas bei seltenen Erden und politische Unsicherheiten in den USA stärken Gold als sicheren Hafen. Edelmetalle, Kupfer sowie seltene Erden behalten ihre Bedeutung als Portfoliobeimischung.
6 – Bedeutung von Anleihen als Portfoliobaustein
Unternehmensanleihen bleiben aufgrund hoher Zinsen und komprimierter Spreads attraktiv. Investment-Grade-Anleihen sollten priorisiert werden, da in diesem Segment Qualität im Jahr 2026 besonders gefragt ist.
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