Graduelle Erholung am deutschen Immobilieninvestmentmarkt setzte sich zum Jahresbeginn 2026 weiter fort

Edition AIGraduelle Erholung am deutschen Immobilieninvestmentmarkt setzte sich zum Jahresbeginn 2026 weiter fort

Marktentwicklung Q1 2026

Im ersten Quartal 2026 erreichte das Transaktionsvolumen in Deutschland rund 8,6 Milliarden Euro und lag damit etwa 20 Prozent über dem Vorjahr. Gegenüber dem Stärkequartal Ende 2025 sank das Volumen um 19 Prozent, was auf die sonst übliche Jahresendrallye und geringere Anfangsdynamik zurückzuführen ist.

Assetklassen und Transaktionsvolumen

Büroimmobilien waren mit etwa 2,1 Milliarden Euro und einem Anteil von 24 Prozent die umsatzstärkste Assetklasse. Das Wachstum gegenüber dem ersten Quartal 2025 betrug über 60 Prozent. Große Transaktionen über 50 Millionen Euro fanden vielfach in diesem Bereich statt, darunter ein Neubauensemble für die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalens in Kaarst und die Alte Akademie in München.

Das Residential-Segment lag mit 1,7 Milliarden Euro auf Platz zwei bei einem Anteil von 19 Prozent, zeigte jedoch gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang. Industrie- und Logistikimmobilien verzeichneten ein Plus von 16 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro und bestätigten die stabile Nachfrage.

Gesundheitsimmobilien profitierten besonders von der pan-europäischen Mehrheitsübernahme von Cofinimmo durch Aedifica und erreichten ein Volumen von etwa 1,1 Milliarden Euro. Grundstücke und sonstige Nutzungen wiesen ebenfalls Zuwächse auf. Einzelhandel und Hotelinvestments entwickelten sich hingegen rückläufig.

Regionale Unterschiede und Marktteilnehmer

In den sieben größten deutschen Immobilienmärkten betrug das Investitionsvolumen circa drei Milliarden Euro, ebenfalls 20 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Während Berlin einen Rückgang verzeichnete, stiegen die Volumina in Städten wie Düsseldorf und Frankfurt deutlich an. Düsseldorf profitierte insbesondere vom Verkauf des Neubauquartiers „Deiker Höfe“.

Inländische Investoren dominierten mit etwa 5,1 Milliarden Euro und steigerten ihre Aktivitäten um 26 Prozent. Ihr Anteil betrug knapp 60 Prozent. Ausländische Investoren erreichten 3,5 Milliarden Euro und legten 12 Prozent zu, blieben aber unter dem langjährigen Durchschnitt.

Transaktionsstruktur und Investitionsvolumen

Der Markt war überwiegend von zahlreichen Einzeltransaktionen geprägt, die mit 6,2 Milliarden Euro ein Plus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichneten. Besonders auffällig war ein Einzelabschluss außerhalb der Top-Märkte mit rund 400 Millionen Euro.

Das Segment der Paketverkäufe blieb mit 2,5 Milliarden Euro vergleichsweise schwach, trotz großer Transaktionen in verschiedenen Assetklassen. Großtransaktionen über 100 Millionen Euro nahmen sowohl in Anzahl als auch Volumen zu, erreichten jedoch nicht das frühere Niveau. Insgesamt gab es 16 Abschlüsse dieser Größenordnung, davon fünf Paketverkäufe und zehn Einzeltransaktionen.

Transaktionen unter zehn Millionen Euro zeigten deutliche Zuwächse, während die mittleren Größenklassen moderat stiegen. Das durchschnittliche Volumen pro Abschluss sank um 10 Prozent auf knapp 22 Millionen Euro und liegt rund 20 Prozent unter dem fünfjährigen Durchschnitt.

Ausblick

Der Markt könnte sich durch ein größeres Produktangebot weiter beleben. Offene Immobilienfonds sowie Banken, angesichts der hohen NPL-Quote in Deutschland, könnten in Zukunft verstärkt Immobilien auf den Markt bringen. Zudem wird eine mögliche Rekalibrierung der Preise und Renditen vor dem Hintergrund geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten erwartet.

Unternehmen im Fokus

CBRE, als weltweit führender Immobiliendienstleister, analysiert das Marktgeschehen und bietet Services in den Bereichen Advisory, Building Operations, Project Management und Real Estate Investments an. Seit 1973 ist das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt in Deutschland vertreten.


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