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UBP: Geopolitische Spannungen treiben Gold, Öl bleibt kurzfristig stabil

Edition AIUBP: Geopolitische Spannungen treiben Gold, Öl bleibt kurzfristig stabil

Geopolitische Einflüsse auf Rohstoffmärkte

Die jüngsten geopolitischen Entwicklungen, vor allem in Venezuela, führen zu starken Preisbewegungen bei Rohstoffen. Gold profitiert von der erhöhten Unsicherheit, während Öl kurzfristig stabil bleibt.

Gold – Anstieg aufgrund geopolitischer Spannungen

Der Goldpreis stieg nach den Ereignissen in Venezuela deutlich und erreichte neue Höchststände von über 4.430 USD je Unze, nachdem er zuletzt knapp über 4.300 USD lag. Diese Entwicklung zeigt, dass Gold als Absicherung gegen geopolitische Risiken dient.

Die Situation in Venezuela wird nicht als isoliertes Problem betrachtet, da weitere Konfliktpotenziale in Regionen wie Kuba oder Iran bestehen. Vor diesem Hintergrund bleibt Gold eine wichtige Anlage zur Absicherung gegen aktuelle und zukünftige Unsicherheiten.

In den kommenden Tagen rückt die US-Wirtschaft in den Fokus. Veröffentlichungen wichtiger Arbeitsmarktdaten wie JOLTS, ADP und NFP sind entscheidend. Ein Rückgang der Kündigungsquote („quit rate“) könnte auf sinkendes Vertrauen hindeuten und den Goldpreis stützen. Zudem könnten niedrigere durchschnittliche Stundenlöhne eine lockerere Geldpolitik der US-Notenbank begünstigen, was ebenfalls positiv für Gold wäre.

Brent Crude – Kurzfristig keine deutlichen Rückgänge erwartet

Mittelfristig könnten die Entwicklungen in Venezuela Auswirkungen auf den Ölmarkt haben, insbesondere wenn die USA ihre Kontrolle über venezolanische Ölexporte verstärken. Dadurch müssten Abnehmer wie Kuba oder China alternative Bezugsquellen suchen.

Kurzfristig sind die Auswirkungen jedoch begrenzt, da Venezuelas Exporte aufgrund von Sanktionen seit Jahren bei rund 1 Million Barrel pro Tag liegen. Dies ist gering im Vergleich zum globalen Überschuss von etwa 1,4 Millionen Barrel pro Tag, der bis zum zweiten Quartal 2026 auf 2 Millionen Barrel ansteigen könnte.

Daher bleibt die Einschätzung für das erste Quartal vorsichtig, mit leichten Abwärtsrisiken gegenüber der März-Prognose von 60 USD je Barrel.


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