Wohninvestmentmarkt in Deutschland Q1 2026
Im ersten Quartal 2026 wurden Transaktionen mit einem Volumen von 2,1 Milliarden Euro verzeichnet, was einem Rückgang von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Auch im Vergleich zum Durchschnittsquartal 2025 sank das Volumen um 12 Prozent. Das industrielle Umfeld bleibt herausfordernd, weshalb Investoren weiterhin selektiv agieren. Größere Portfoliotransaktionen fehlen nach wie vor.
Positive Entwicklung bei Einzeltransaktionen
Während Portfoliotransaktionen mit einem Anteil von 23 Prozent weiter zurückgingen und die Portfoliogrößen schrumpften, legte das Einzeltransaktionssegment um 20 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu. Die durchschnittlichen Kaufpreise pro Transaktion stiegen um 9 Prozent auf 18 Millionen Euro. Die Anzahl der Transaktionen erhöhte sich auf 97 gegenüber 72 im Vorjahreszeitraum, was das zweitbeste Ergebnis seit Anfang 2025 darstellt, jedoch fehlten großvolumige Abschlüsse.
Stärkere Konzentration auf Top-7-Standorte
Die Investmentaktivität verlagerte sich stärker auf die Top-7-Städte, die 60 Prozent des Volumens ausmachten, was einem Anstieg von 83 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Berlin, Hamburg und Düsseldorf waren die am stärksten nachgefragten Standorte mit Transaktionen von über 150 Millionen Euro in mehreren Fällen. Außerhalb dieser Städte lag das Volumen deutlich niedriger als im Vorjahreszeitraum.
Mehr Aktivität bei Forward Deals und Projekten
Der Anteil von Forward Deals und Projekten am Transaktionsvolumen erhöhte sich auf 44 Prozent, verglichen mit 30 Prozent in 2025. Ein planbareres Finanzierungsumfeld und geringere Preisdifferenzen zwischen Käufern und Verkäufern führten zu einer höheren Aktivität in diesem Segment.
Käufer- und Verkäuferstruktur sowie Größenklassen
Vermögensverwalter und Wohnungsunternehmen waren mit jeweils 28 Prozent die aktivsten Käufergruppen, während Projektentwickler und Bauträger mit 44 Prozent die Verkäuferseite dominierten. Verkäufe über 100 Millionen Euro nahmen mit 38 Prozent den größten Anteil ein, gefolgt von Transaktionen zwischen 15 und 50 Millionen Euro.
Mietdynamik und Renditeentwicklung
Die Angebotsmieten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um etwa 3 Prozent in den Top-7-Städten. Spitzenmieten bei Bestandswohnungen erreichten bis zu 24,40 Euro pro Quadratmeter. Während einzelne Städte wie Hamburg, Köln und Düsseldorf Mietanstiege von bis zu 7 Prozent verzeichneten, ging in Berlin die Miete leicht zurück. Die Renditen bleiben stabil mit möglichen leichten Anstiegen im Jahresverlauf.
Ausblick und Marktentwicklung
Trotz eines schwächeren Jahresbeginns bleibt die Nachfrage nach Wohninvestments hoch. Investoren setzen weiterhin auf Qualität, Standort und Cashflow, bleiben aber selektiv. Die Angebotsseite dürfte aufgrund erhöhter Refinanzierungsrisiken bei Großinvestoren wachsen, was das Angebot verbessern könnte. Das erwartete Transaktionsvolumen für 2026 wird auf 9 bis 10 Milliarden Euro geschätzt, wobei geopolitische Risiken den Markt dämpfen könnten.
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