Überblick zu Nvidias Aktienentwicklung und Marktsituation
Die Nvidia-Aktie hat in den letzten sechs Monaten erheblich an Wert verloren, obwohl 50 % der Gewinnprognosen positiv revidiert wurden. Die Diskussion konzentriert sich weniger auf kurzfristige Ergebnisse als auf die Nachhaltigkeit der Investitionen im KI-Segment, insbesondere hinsichtlich Umfang, Monetarisierung und Cashflow.
Die zurückhaltende Reaktion von Nvidia auf die über den Erwartungen liegenden Prognosen spiegelt eine anhaltende Debatte wider. Das Unternehmen wird aktuell mit einem deutlichen Abschlag gegenüber anderen KI-Anbietern gehandelt und befindet sich bei der Bewertung auf ähnlichem Niveau wie branchenfremde Unternehmen wie McDonalds.
Wendepunkt für agentenbasierte KI im Jahr 2026
Nvidia sieht 2026 als Schlüsseljahr für die agentenbasierte KI, die eine deutlich größere Rechenleistung erfordert und dadurch die Ausgaben für KI-Infrastruktur steigen lässt. Trotz Bedenken über die Nachhaltigkeit betont Nvidia, dass die Intelligenz der Systeme eng mit den verwendeten Tokens verknüpft ist, die profitabel sind und Umsatzsteigerungen erzeugen.
Das Unternehmen verweist als Beispiel auf Anthropic, deren Umsätze in den letzten drei Jahren auf eine Run Rate von 14 Milliarden US-Dollar stiegen und seit Anfang 2026 eine Vervierfachung der Abonnements verzeichnet wird. Claude Code, seit Mai 2025 am Markt, hat sich seit Jahresbeginn auf eine Run Rate von 2,5 Milliarden US-Dollar verdoppelt.
Stärkung der Marktführerschaft durch Innovation und Forschung
Nvidia hebt seinen klaren Sieg bei aktuellen Branchen-Benchmarks hervor und weist auf das jährliche Forschungs- und Entwicklungsbudget von 20 Milliarden US-Dollar sowie auf Innovationen in Computing und Netzwerktechnologien hin. Der Ausbau der Vera Rubin-Plattform wird 2026 erwartet.
Das Netzwerkgeschäft erreichte zuletzt 31 Milliarden US-Dollar, ein Zehnfaches seit der Übernahme von Mellanox im Jahr 2021. Weitere Neuerungen im Bereich Rack und Full Stack sollen auf der kommenden GTC vorgestellt werden, nachdem Nvidia am Jahresende fast eine Übernahme von Groq realisierte.
Beschleunigtes Umsatzwachstum und hoher freier Cashflow
Mit einer Umsatzprognose von 78 Milliarden US-Dollar übertraf Nvidia die optimistischsten Erwartungen der Käuferseite. Das vierte Quartal in Folge zeigt beschleunigtes Wachstum und widerlegt Befürchtungen einer konjunkturellen Abkühlung.
Nvidia integriert aktienbasierte Vergütungen in die GAAP-Finanzberichte. Im letzten Quartal generierte das Unternehmen 35 Milliarden US-Dollar freien Cashflow, unterstützt durch eine 10-Milliarden-Dollar-Investition in Anthropic und mit einer geplanten Investition in OpenAI.
Prognosen erwarten einen jährlichen freien Cashflow von fast 200 Milliarden US-Dollar in den kommenden Jahren, wobei ausgewählte Investments in führende KI-Unternehmen als strategisch sinnvoll betrachtet werden.
Aktuelle Lage in Bezug auf China
Obwohl die US-Regierung Nvidia inzwischen Lizenzen für den Versand von H200-Chips an ausgewählte Kunden in China erteilt hat, wurden bislang keine Lieferungen getätigt. Nvidia rechnet vorerst nicht mit Einnahmen aus chinesischen Rechenzentren, da die Regierung in Peking diese Chips weiterhin ablehnt.
Ein möglicher Einfluss des bevorstehenden Besuchs eines US-Ex-Präsidenten in China auf eine Öffnung des Marktes bleibt abzuwarten.
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