Neuwahl in Japan und Marktreaktionen
Die japanische Premierministerin Takaichi plant, ihre Popularität zu nutzen, um bei den vorgezogenen Neuwahlen die Position ihrer Partei zu stärken. Im Fokus steht dabei insbesondere ihre Absicht, Steuern zu senken und das Wachstum durch erhöhte Staatsausgaben anzukurbeln.
Markterwartungen und Währungsentwicklung
Diese Politik birgt Risiken, die der Markt reflektiert: Trotz des langsamen Zinserhöhungszyklus der Bank of Japan (BOJ) hat die Forderung nach vorgezogenen Neuwahlen zur anhaltenden Schwäche des Yen geführt. Viele Modelle sehen den Yen angesichts steigender Realzinsen in Japan als unterbewertet an, da Zinsdifferenzen üblicherweise Wechselkurse beeinflussen.
Der Markt fokussiert sich derzeit eher auf die potenziell expansivere Fiskalpolitik, die durch eine stärkere Machtposition Takaichis entstehen könnte.
Unsicherheiten und Inflationsauswirkungen
Eine klare Mehrheit für Takaichi ist nicht garantiert, doch ein entsprechendes Wahlergebnis könnte erhebliche Auswirkungen haben. Erwartete Inflation würde steigen, begünstigt durch einen schwächeren Yen, was insbesondere wegen Japans hoher Energieimporte relevant ist.
Zusätzlich könnten Barzuschüsse und Steuersenkungen die Inflation weiter antreiben, wodurch die BOJ zu einem restriktiveren geldpolitischen Kurs gezwungen sein könnte. Die bisherige vorsichtige Vorgehensweise der letzten 18 Monate deutet jedoch darauf hin, dass eine solche Kehrtwende Zeit in Anspruch nehmen dürfte.
Empfehlungen zur Anlagestrategie
Das Multi-Asset-Team favorisiert weiterhin kurze Laufzeiten bei japanischen Staatsanleihen, da die BOJ unabhängig vom Wahlergebnis voraussichtlich Zinserhöhungen umsetzen muss. Im Devisenbereich wird eine Short-Position des Yen strategisch empfohlen.
Vorgezogene Wahlen in Japan und Frankreich im Jahr 2024 haben für die jeweils regierenden Parteien zuvor negative Auswirkungen gezeigt. Es ist denkbar, dass der Markt derzeit die politische und wirtschaftliche Entwicklung zu optimistisch einschätzt. Zudem könnten Zinsunterschiede bei einer Zinserhöhung der BOJ zu einer Yen-Aufwertung zugunsten Japans führen.
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