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Die Märkte sind mit einer moderaten Wirtschaft zufrieden – Amundi Global Investment Views Februar 2026

Edition AIDie Märkte sind mit einer moderaten Wirtschaft zufrieden – Amundi Global Investment Views Februar 2026

Marktentwicklung im Frühjahr 2026

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu Beginn des Jahres wurden durch politische und geopolitische Ereignisse geprägt. Während Militäreinsätze und US-Notenbankmaßnahmen kaum Einfluss auf Ölpreise oder Risikoanlagen ausübten, sorgten Drohungen gegen eine NATO-Partnerschaft für kurzfristige Marktschwankungen, die sich jedoch rasch beruhigten. Trotz starker Wirtschaftsdynamik hinken die USA im Vergleich zu anderen Regionen hinterher, unterstützt durch fiskalische Ausgabensorgen und steigende Anleiherenditen in Japan.

Wirtschaftswachstum und Zentralbankpolitik

Ein moderates Wachstum, das weder eine Überhitzung noch eine Rezession auslöst, sowie eine marktseitige Selbstzufriedenheit erklären die anhaltende Aufwertung von Risikoanlagen. Das bescheidene BIP-Wachstum und die fortschreitende Disinflation ermöglichen den Zentralbanken eine vorsichtige und liquiditätserhaltende Geldpolitik.

Regionale Aussichten

  • Eurozone: Mit einem realen BIP-Wachstum von 1,0 % übertrifft die Region die Erwartungen leicht, angeführt von Frankreich und Spanien. Positive Impulse kommen von steigendem verfügbarem Einkommen, Investitionen nach Zinssenkungen und Mitteln aus NextGenerationEU. Konsum und Arbeitsmärkte bleiben im Fokus der Beobachtung.
  • USA: Die Inflation hat sich leicht von 3,0 % auf 2,8 % verringert, dürfte aber aufgrund fiskalischer Impulse und Zwischenwahlen länger über dem Zielwert von 2 % verweilen. Die Abschwächung der Shelter-Inflation könnte den Gesamtdruck reduzieren. Das Wachstum wird vor allem durch Konsum in der ersten Jahreshälfte gestützt, real wird ein BIP-Wachstum von 2 % erwartet.
  • China: Das BIP-Wachstum wird sich 2026 auf etwa 4,4 % verlangsamen, bedingt durch eine schwächere Binnenkonjunktur und geringere Auslandnachfrage. Die Regierung plant milde konjunkturelle Maßnahmen, eine umfassende Intervention ist jedoch unwahrscheinlich.

Rohstoffmärkte

Der Goldpreis erfährt strukturellen Auftrieb aufgrund geopolitischer Spannungen, steigender Defizite und der Nachfrage der Zentralbanken. Ölpreise bleiben trotz geopolitischer Unsicherheiten zunächst unter Druck wegen eines Angebotsüberschusses, mit einer erwarteten Preisstützung im zweiten Halbjahr zwischen 60 und 70 US-Dollar pro Barrel.

Anlageklassenbewertung

  • Anleihen: Neutrale Duration, mit positiver Tendenz gegenüber Europa und Peripherieländern sowie Großbritannien. Unternehmensanleihen, insbesondere Euro Investment Grade mit BBB-Rating und BB-Rating, bieten attraktive Renditechancen. Schwellenländeranleihen werden selektiv beobachtet.
  • Aktien: Bevorzugt werden strukturelle Reformthemen in Japan sowie fiskalische Impulse in Deutschland. Schwellenländer profitieren von einer starken Wirtschaft und nachlassender Geldpolitik der USA. Titel außerhalb des KI-Sektors stehen im Fokus.
  • Multi-Asset: Gold erhielt eine Aufwertung als stabilitätsfördernde Anlage, Öl wurde herabgestuft. Für lateinamerikanische Aktien wird eine vorsichtige Aufwertung vorgenommen. Insgesamt bleibt eine ausgewogene, risikofreudige Haltung bevorzugt.

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