KI und ML als Grundlage für Predictive Maintenance in der Energiebranche

Edition AIKI und ML als Grundlage für Predictive Maintenance in der Energiebranche

KI und ML als Grundlage für Predictive Maintenance in der Energiebranche

Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) sind zunehmend zentrale Technologien für Predictive Maintenance (PdM) in der Energiebranche. Sie ermöglichen Versorgungsunternehmen, das normale Betriebsverhalten kritischer Netzkomponenten zu erlernen und frühe Anzeichen von Verschleiß zu erkennen. Durch die kontinuierliche Analyse von Betriebs- und Sensordaten können Anomalien und Ausfallmuster aufgedeckt werden, bevor sie zu größeren Problemen führen. Dies unterstützt gezielte und zeitnahe Wartungsmaßnahmen.

Zunehmende Digitalisierung im Energiesektor

Die Digitalisierung erstreckt sich über Erzeugung, Übertragung und Verteilung, wodurch KI- und ML-basierte PdM zu einer Schlüsselkompetenz für sicherere, effizientere und widerstandsfähigere Stromnetze wird. Laut einem Bericht von GlobalData erhöhen Unternehmen wie Ørsted, Florida Power & Light und National Grid ihre PdM-Fähigkeiten durch die Kombination von hochfrequenten Sensordaten, Inspektionsbildern und Betriebsdaten, um Anomalien frühzeitig zu erkennen, Ausfallwahrscheinlichkeiten vorherzusagen und Wartungen sowie Ausfallzeiten besser zu planen.

Integration von Energiemessungen und digitalen Technologien

Die Überwachung des Energieflusses verbessert PdM-Modelle durch den Vergleich von erwarteter und tatsächlicher Leistung, um bevorstehende Probleme zu erkennen und den Wartungserfolg zu validieren. Versorgungsunternehmen wie Duke Energy und Southern California Edison nutzen Last- und Spannungserfassungen, um Belastungen an Transformatoren und Leitungen zu steuern, gezielte Ersetzungen vorzunehmen und so die Systemleistung zu optimieren.

Digitale Zwillinge und Augmented Reality

Digitale Zwillinge und Augmented Reality (AR) werden verstärkt gemeinsam eingesetzt, um Echtzeitinformationen bereitzustellen. Ein digitaler Zwilling bildet ein physisches Objekt virtuell als hochauflässiges 3D-Modell ab, das mit Live-Daten synchronisiert ist. AR dient als intuitive Visualisierungsschicht, die kontextabhängige Informationen wie Status, Diagnosen und Arbeitsanweisungen direkt in die physische Umgebung projiziert.

Unternehmen wie GE Vernova verwenden digitale Zwillinge großer Kraftwerksanlagen in Kombination mit AR-unterstützter Anleitung für Techniker vor Ort. Siemens verknüpft digitale Zwillinge mit AR, um physische und virtuelle Welt zu verschmelzen und so fundierte Entscheidungen zu ermöglichen.

Wirtschaftliche Anreize durch CO2-Bepreisung

Die CO2-Bepreisung wirkt als wirtschaftlicher Antrieb für den Einsatz von PdM in der Energiebranche, da unzuverlässige Anlagen ineffizienter arbeiten und mehr Brennstoff pro erzeugter Megawattstunde verbrauchen. Dies führt zu höheren Hilfsleistungen und somit zu zusätzlichen CO2-Kosten. PdM und digitale Asset-Management-Lösungen helfen, Verschleiß frühzeitig zu erkennen und Zwangsausfälle zu vermeiden, was Emissionen senkt und die Anlagenleistung verbessert.

Ausblick und Trends

Versorgungsunternehmen beschleunigen die Einführung von PdM, um die Zuverlässigkeit alternder Anlagen zu erhöhen und die Betriebs- und Wartungskosten zu kontrollieren. Fortschritte bei IIoT-Sensoren, Edge-Computing und Analytik machen die Zustandsüberwachung praktikabler und skalierbarer. Das Wachstum erneuerbarer Energien stärkt die Notwendigkeit von Remote-Monitoring. Sicherheits-, Regulierungs- und ESG-Anforderungen sowie verbesserte Cybersicherheit und ein nachweisbarer Return on Investment treiben den Wandel von Pilotprojekten hin zu umfassenden Programmen voran.


DE: Bei der Erstellung dieses Beitrags wurde KI unterstützend eingesetzt.EN: AI was used to assist in the creation of this post.