EZB belässt Leitzins bei 2,0 Prozent
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in ihrer Sitzung beschlossen, den Leitzins im Jahr 2026 auf dem Niveau von 2,0 Prozent zu belassen. Trotz der im März gestiegenen Energiepreise verzichtet die EZB auf Zinserhöhungen und folgt damit dem Beispiel anderer Zentralbanken, wobei Australien eine Ausnahme darstellt, allerdings aus anderen Gründen.
Markterwartungen werden nicht erfüllt
Vorherige Markterwartungen, wonach die EZB die Zinsen im Laufe des Jahres 2026 um etwa 50 Basispunkte anheben würde, wurden als überzogen eingeschätzt. Im Vergleich zum Zinsschock im Jahr 2022, der durch außergewöhnlich expansive Fiskal- und Geldpolitik sowie Lieferkettenprobleme bedingt war, ist die aktuelle Geldpolitik in Europa neutral ausgerichtet. Die Inflation verharrt bei rund 2,0 Prozent in einem Umfeld leichter konjunktureller Beschleunigung.
Währungsentwicklung ohne großen Einfluss
Die aktuelle Entwicklung des Euro-Wechselkurses spielt für die EZB nur eine untergeordnete Rolle. Bei einem Kurs von 1,15 Euro pro US-Dollar befindet sich die Währung in der Nähe ihres zehnjährigen Durchschnitts.
Zinsdifferenz als Chance für Investoren
Aus Sicht eines gemischten Portfolios ist der Zinsunterschied von 100 Basispunkten zwischen dem langen Ende der Zinskurve mit 3,0 Prozent und dem kurzen Ende mit 2,0 Prozent attraktiv. Selbst im Inflationshoch von über 10 Prozent Ende 2022 war diese Differenz nicht so ausgeprägt.
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