Stärkster Monat für UCITS-ETFs in Europa
Im Januar 2026 erreichten in Europa domizilierte UCITS-ETFs mit Nettomittelzuflüssen von insgesamt 46,9 Milliarden Euro ein Rekordniveau. Die in diesem Monat bestehende Marktunsicherheit führte zu einer verstärkten Diversifizierung der Anleger.Allokationen. Geopolitische Spannungen, Überbewertungsängste bei US-Technologieaktien sowie die Diskussionen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank führten zu wenigen eindeutigen Engagements.
Aktien-ETFs im Fokus
Aktien-ETFs erhielten 37 Milliarden Euro der Zuflüsse. Die Investments verteilten sich breit auf verschiedene Allokationen mit starker Rotation bei den Strategien. So verzeichneten alle Länder umfassende Weltindizes (ACWI) Zuflüsse von 9 Milliarden Euro, gefolgt von europäischen Indizes mit 8,2 Milliarden Euro, globalen Weltindizes mit 7,9 Milliarden Euro und Schwellenländer-Indizes (Emerging Markets) mit 7,1 Milliarden Euro. ETFs auf US-Aktienindizes hingegen zogen lediglich 4,4 Milliarden Euro an.
Anleihe-ETFs: Diversifikation bleibt zentral
Im Anleihesegment erhöhte sich das Fondsvolumen um 10,6 Milliarden Euro. Staatsanleihe-ETFs erfuhren mit rund der Hälfte der Zuflüsse einen besonderen Fokus, wobei Strategien für Schwellenländer und globale Anleihen zusammen 2,4 Milliarden Euro aufnahmen. Bei US-Staatsanleihen dominierten Risikoabwägungen gegenüber Laufzeiten, mit Zuflüssen in ultrakurze und kurzfristige Laufzeiten und Abflüssen bei mittleren und langen Laufzeiten. Bei Euro-Staatsanleihen profitierten alle Laufzeiten gleichmäßig. Investment-Grade-Unternehmensanleihen legten um insgesamt 1,4 Milliarden Euro zu, wobei der Fokus auf kurzen Laufzeiten lag. Geldmarktnahe ETFs verzeichneten Nettoneugelder von 1,4 Milliarden Euro.
Marktdynamik und Sektorrotation
Geopolitische Risiken in Grönland und dem Iran führten zu erhöhten Zuflüssen in Schwellenländer-ETFs mit 4,7 Milliarden Euro. Zusätzlich profitierte der Energiesektor mit Zuflüssen von 1,2 Milliarden Euro, ein Vierfaches des Vormonats, was Unsicherheiten bezüglich der Ölversorgung widerspiegelt. Industrie-, Rohstoff- und Finanzwert-ETFs erhielten weiterhin erhöhte Mittelzuflüsse. ETFs auf den Verteidigungssektor sowie solche mit Fokus auf Metalle und Kupfer blieben ebenfalls gefragt.
Smart-Beta- und Themen-ETFs
Income-Strategien bei Smart-Beta-ETFs verzeichneten Zuflüsse von 2,2 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 30 % gegenüber dem Vormonat. Gleichgewichtete US-Aktienstrategien und Small-Cap-ETFs erhielten zusammen 40 % der Nettozuflüsse in US-Aktien-ETFs, wobei gleichgewichtete Strategien ihre Zuflüsse auf 1,2 Milliarden Euro mehr als verdoppelten. Dies steht im Zusammenhang mit der Berichtssaison und Bewertungsbedenken gegenüber Technologie- und KI-Aktien.
Rohstoffmärkte und Goldpreis
Rohstoff-ETFs und ETCs erlebten einen durchwachsenen Monat mit Zuflüssen besonders in Metall- und Kupferprodukte sowie rohstoffsensible Aktien-ETFs. Der Goldpreis erreichte kurzzeitig Rekordwerte von über 5.400 USD je Unze, fiel jedoch gegen Monatsende wieder. Gold-ETCs erzielten Zuflüsse von 981 Millionen Euro, zeigten jedoch am Monatsende eine starke Umkehr.
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