Fortaco veräußert Stahlfertigung an HANZA Group
Fortaco Group hat eine Vereinbarung getroffen, um seine Stahlfertigungs- und Montageaktivitäten in Estland, Polen und Finnland an die schwedische HANZA Group zu verkaufen. Diese Transaktion dient der strategischen Ausrichtung Fortacos mit dem Ziel, sich voll auf die Fertigung von Fahrzeugkabinen zu konzentrieren und diese weiter zu stärken.
Über Fortaco Group
Fortaco ist ein führender europäischer Partner für OEMs im Bereich Off-Highway-Ausrüstung und bietet innovative Technologien sowie Design- und Produktionslösungen für Fahrzeugkabinen an. Im Jahr 2025 wird ein Nettoumsatz von rund 350 Millionen Euro bei etwa 2.300 Mitarbeitern an neun Standorten erwartet. Die Stahlfertigung ist auf fünf Standorte in Estland, Polen und Finnland verteilt und umfasst mittlere bis schwere Stahlkomponenten sowie komplette Fahrzeug- und Modulmontagen.
Die Standorte in Wroclaw und Janow Lubelski beschäftigen jeweils rund 360 beziehungsweise 350 Mitarbeiter. Das Werk in Gliwice bleibt unter Fortacos Verwaltung und wird als eigenständiger Standort weiterentwickelt.
Über HANZA Group
HANZA Group ist ein an der Nasdaq Stockholm gelisteter schwedischer Fertigungsdienstleister mit rund 5.000 Mitarbeitern an über 30 Fabriken und prognostizierten Umsätzen von etwa 904 Millionen Euro im Jahr 2025. Das Unternehmen bietet Fertigungsleistungen in sechs Kerngeschäftsfeldern an, darunter Elektronik, Blechmechanik, Schwermechanik sowie Montage.
In Polen ist HANZA an den Standorten Prabuty und Brzeg Dolny tätig. Die Akquisition der Stahlfertigungsaktivitäten von Fortaco ergänzt das bestehende Portfolio von HANZA und stärkt die globale Wettbewerbsfähigkeit.
Strategische Bedeutung der Transaktion
Die Transaktion ermöglicht Fortaco, sich als Premium-Anbieter von Fahrzeugkabinen weiter zu positionieren und Wachstumschancen organisch sowie durch mögliche Übernahmen zu verfolgen. HANZA profitiert durch die Erweiterung seiner mechanischen Fertigungskompetenzen, insbesondere in den Bereichen Schwermechanik und komplexe Montagen, was der steigenden Nachfrage in europäischen Industriebranchen entspricht.
Beide Unternehmen streben eine strategische Partnerschaft an, um Synergien zu nutzen und Marktchancen auszubauen.
Ausblick
Der Abschluss der Transaktion wird für das vierte Quartal 2026 erwartet. Die Übernahme schafft für beide Seiten Voraussetzungen für Wachstum, eine verbesserte Marktposition und langfristigen Erfolg.
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