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USA 2026: Mehr Inflation als Wachstum – Wirtschaftsausblick und Marktentwicklung

Edition AIUSA 2026: Mehr Inflation als Wachstum – Wirtschaftsausblick und Marktentwicklung

Wirtschaftliche Entwicklung und Prognosen für die USA 2026

Die US-Wirtschaft zeigt trotz eines verlangsamten Wachstums eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Für das Jahr 2026 wird ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit knapp 2 % Wachstum erwartet. Der Arbeitsmarkt schwächt sich spürbar ab, erkennbar an steigenden Arbeitslosenanträgen und reduzierter Stellenneuschaffung. Die Verbraucherstimmung hat sich eingetrübt, dennoch stützt der Konsum der einkommensstarken Bevölkerung die Gesamtnachfrage. Das jüngste Konjunkturpaket dürfte der Wirtschaft helfen, die Folgen des jüngsten „Shutdowns“ im ersten Halbjahr zu überwinden.

Inflationsentwicklung und Zinsausblick

Die Inflation wird voraussichtlich zurückgehen, jedoch über dem Fed-Ziel von 2 % verbleiben. Aufwärtsrisiken bestehen insbesondere durch Rohstoffpreise und Zölle, während die Dienstleistungsinflation rückläufig ist. Bis Ende 2026 sind ein bis zwei Zinssenkungen möglich. Aufgrund der unsicheren Inflationslage wird jedoch mit einer weniger aggressiven geldpolitischen Lockerung gerechnet als vom Markt bisher antizipiert.

Ausblick für den US-Aktienmarkt

Der US-Aktienmarkt wird weiterhin vom Wachstum der AI-bezogenen Mega-Caps dominiert. Die Unternehmensgewinne entwickeln sich stabil positiv, obwohl Hinweise auf überhöhte Bewertungen vorliegen. Der langfristige „Superzyklus“ im Technologiesektor zeigt eine weitere Aufwärtsbewegung, während kurzfristige konjunkturbedingte Schwankungen seit 2024 zugenommen haben. Das erwartete Wachstum der Gewinn je Aktie (EPS) dürfte die hohen Bewertungen stützen und langfristig rechtfertigen.

Perspektiven für US-Anleihen

Die langfristigen Renditen der US-Staatsanleihen spiegeln zunehmend nicht nur politische Erwartungen, sondern auch die Dynamik der Laufzeitprämien und Angebotsbedenken wider. Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen werden voraussichtlich zwischen 3 % und 4 % schwanken. Marktteilnehmer diskutieren intensiv darüber, ob die Federal Reserve ihre Unabhängigkeit bewahren kann, was die Stabilität des langfristigen Rentenmarktes beeinflusst.


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