Private Markets übertreffen klassische Anlageklassen langfristig
Eine Analyse von Aberdeen Investments zeigt, dass über die letzten 25 Jahre ein breit gestreuter Korb aus Private-Markets-Anlagen traditionelle Anlageklassen wie globale Aktien, klassische 60/40-Portfolios und Anleihen deutlich übertroffen hat. Der gleichgewichtete Private-Markets-Korb erzielte eine Gesamtrendite von 845 % im Vergleich zu 359 % für globale Aktien, 309 % für das 60/40-Portfolio und 190 % für globale Anleihen.
Diese starken Renditen gingen allerdings mit einem erhöhten Risikoprofil einher, was die Bedeutung einer ausgewogenen Risikostreuung hervorhebt. Die Bewertung umfasst verschiedene Private-Markets-Segmente wie Private Equity, Infrastruktur, Immobilien, Private Credit und Rohstoffe.
Herausforderungen und Chancen der Private Markets
Private Markets profitieren aktuell von zunehmender Förderung durch Regierungen, die Investitionen in produktive Vermögenswerte und Infrastrukturprojekte stimulieren möchten. Dennoch bleibt der Zugang zu diesen Anlagen für die breite Öffentlichkeit eingeschränkt, bedingt durch fehlende tägliche Handelbarkeit, uneinheitliche Gebührenoffenlegung, mangelnde Transparenz bei Bewertung und Benchmarking sowie fehlende Reporting-Standards.
Ein produktneutraler politischer und regulatorischer Ansatz wird empfohlen, um die verschiedenen Anlageinstrumente je nach Anlegerprofil besser zuzuordnen. Außerdem ist eine offene und realistische Diskussion über Chancen und Risiken essenziell, da sich die Risikoprofile deutlich von öffentlichen Märkten unterscheiden.
Aberdeens 8-Punkte-Plan zur Stärkung der Private Markets
Um die Nutzung von Private Markets zum Wohl der Allgemeinheit zu verbessern, schlägt Aberdeen einen Acht-Punkte-Plan vor:
- Einführung standardisierter Performance-Reporting-Vorlagen für bessere Vergleichbarkeit.
- Mehr Transparenz bezüglich Vermögenswerte, Risikomanagement und Bewertungsmethoden.
- Einführung eines Goldstandards für Vermögenswertbewertungen mit unabhängigen Gutachtern und einem Gütesiegel für konforme Fonds.
- Integration illiquider Private-Markets-Fonds in existierende Anlageplattformen.
- Offener Dialog über Risiko und Rendite mit klarer Erwartungssteuerung.
- Einheitliche Kostenoffenlegung zur besseren Vergleichbarkeit der Netto-Renditen gegenüber öffentlichen Märkten.
- Aufbau nationaler Taskforces für Bildung und Aufklärung zu Private-Markets-Investitionen.
- Sicherstellung eines produktneutralen Ansatzes in Politik und Regulierung.
Fazit
Die Analyse verdeutlicht, dass Private Markets trotz höherem Risiko langfristig attraktive Renditen bieten und traditionelle Anlagen ergänzen können, jedoch nicht ersetzen sollten. Diversifikation bleibt auch in Private Markets zentral, da jedes Segment eigene Charakteristika aufweist. Ein verbesserter Zugang und mehr Transparenz sind wesentliche Schritte für eine breitere Nutzung zugunsten der Investoren und der Allgemeinheit.
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