Colliers berichtet über steigendes Investoreninteresse und Marktbelebung im Einzelhandelssegment

Edition AIColliers berichtet über steigendes Investoreninteresse und Marktbelebung im Einzelhandelssegment

Marktentwicklung im Einzelhandelssegment Q1 2026

Im ersten Quartal 2026 wurden in Deutschland Einzelhandelsimmobilien im Wert von 1,2 Milliarden Euro gehandelt, was einem Anstieg von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Mit einem Marktanteil von 18 Prozent liegt der Einzelhandelssektor hinter dem Bürosegment (26 Prozent) und vor der Logistik (17 Prozent) auf dem zweiten Platz bei den Gewerbeimmobilienumsätzen.

Stärkere Marktaktivität und veränderte Transaktionsstruktur

Die Zahl der Abschlüsse erhöhte sich im Jahresvergleich um 55 Prozent, was auf eine deutlich belebte Nachfrage hinweist. Gleichzeitig verringerte sich die durchschnittliche Ticketgröße von 25 auf 18 Millionen Euro, was auf eine größere Anzahl mittelgroßer Transaktionen hindeutet.

Ausländische Investoren fokussieren Nahversorgerportfolios

Das Lebensmittel- und Fachmarktsegment zieht weiterhin verstärkt ausländische Investoren an. Die größte Einzeltransaktion des Quartals umfasste den Verkauf von 37 Lebensmittelfachmärkten der TREI Real Estate an die CEV Handelsimmobilien, einer Tochtergesellschaft der Edeka-Zentrale, wobei zahlreiche ausländische Kapitalgeber an Bietergemeinschaften beteiligt waren.

Fachmärkte dominieren Transaktionsvolumen

Fachmärkte und Fachmarktzentren machten zusammen 58 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens und der Abschlüsse im Einzelhandelsbereich aus. Drei Viertel der Fachmarktzentren und zwei Drittel der Fachmärkte verfügen über einen Lebensmittelanker. Die Bruttoanfangsrenditen verringerten sich bereits leicht auf 5,60 Prozent bei Fachmarktzentren und auf 5,40 Prozent bei Lebensmittelfachmärkten.

Wachsende Nachfrage nach Innenstadtobjekten und Einkaufszentren

Der Trend zu innerstädtischen Geschäftshäusern und Einkaufzentren mit Entwicklungspotenzial setzte sich auch im ersten Quartal fort. Besonders eigenkapitalstarke Privatinvestoren, Family Offices und Projektentwickler konzentrieren sich auf Objekte mit Revitalisierungsbedarf im mittleren zweistelligen Millionenbereich, wenngleich Preisverhandlungen oft weiterhin herausfordernd sind. Die Renditen bei Shoppingcentern sind unter Druck.

Große Einzeltransaktion und Marktverteilung

Die bedeutendste Einzeltransaktion war der Mehrheitsverkauf des Leipziger Einkaufszentrums Höfe am Brühl an einen tschechischen Investor. Dieses Geschäft repräsentiert etwa 27 Prozent des Gesamtvolumens bei nur 11 Prozent der Anzahl aller Abschlüsse. Innerstädtische Geschäftshäuser stellten ein Drittel der Abschlüsse, jedoch nur 15 Prozent des Volumens.

Ausblick für den weiteren Jahresverlauf

Die Markterwartung für das Jahr 2026 bleibt trotz geopolitischer Spannungen positiv. Nahversorgungsimmobilien gelten als krisenrobust und bleiben bevorzugte Anlageziele, unterstützt durch selektive Finanzierung durch Banken. Auch wenn Fremdfinanzierungen bei Revitalisierungsobjekten knapp und teuer sind, bestehen Chancen für eigenkapitalstarke Investoren. Das für 2026 prognostizierte Transaktionsvolumen liegt bei 6 bis 7 Milliarden Euro.


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