Schroders: Das neue Anleiheumfeld – Warum es längst nicht mehr nur um Erträge geht

Edition AISchroders: Das neue Anleiheumfeld – Warum es längst nicht mehr nur um Erträge geht

Neue Ära für festverzinsliche Anlagen

Die Renditen an den globalen Anleihemärkten befinden sich nahe ihrem höchsten Stand seit mehreren Jahrzehnten. Die Phase niedriger Zinsen ist vorbei, ausgelöst durch den Inflationstreiber der Pandemie und geopolitische Auswirkungen wie den Krieg in der Ukraine. Dies führt zu einem schnellen globalen Zinserhöhungszyklus und grundlegend veränderten Marktstrukturen.

Attraktive Gesamtrenditen trotz enger Kreditaufschläge

Historisch enge Kreditaufschläge sind ein charakteristisches Merkmal der aktuellen Situation, dennoch bleiben Gesamt- und Realrenditen attraktiv. Anleger können in konservativen Portfolios Renditen von etwa 5–6 % erzielen, unterstützt durch laufende Erträge, die vor Marktschwankungen schützen.

Divergierende geldpolitische Zyklen

2025 zeigen sich deutliche Unterschiede in der Zinsentwicklung zwischen Ländern und am Anleihemarkt. Während die Renditen in Deutschland und Japan am langen Ende steigen, sinken sie in den USA und Großbritannien infolge nachlassenden Inflationsdrucks und schwächerer Arbeitsmärkte, was auf geldpolitische Lockerungen hindeutet. Diese Divergenz wird voraussichtlich anhalten, was eine agile Anlagestrategie erfordert, insbesondere in der Auswahl von Ländern und Laufzeiten.

Zinssensitivität und Kreditrisiko gezielt steuern

Die Trennung von Zinssensitivität und Kreditrisiko eröffnet neue Chancen für Portfolios. Beispielsweise ermöglichen europäische Unternehmensanleihen in Kombination mit Absicherungen des Zinsrisikos die vollständige Nutzung von Kreditspreads ohne unerwünschtes Zinsrisiko, was über eine klassische Anleihe-Investition hinausgeht.

Fiskalische Risiken vor allem in entwickelten Märkten

Im globalen Vergleich profitieren Anleger verstärkt von Schwellenländeranleihen, da diese bei relativ stabileren fiskalischen Bedingungen und attraktiveren Realrenditen im Verhältnis zur Staatsverschuldung oft bessere Chancen bieten als entwickelte Märkte. Eine disziplinierte Auswahl nach Land und Laufzeit ist hierbei entscheidend, mit Schwerpunkt auf kürzeren Laufzeiten, um Steuerungsspielräume der Zentralbanken zu nutzen.

Vielfältige Szenarien und Schutz vor Kursverlusten

Unabhängig von makroökonomischen Szenarien, sei es Wachstumsschwäche mit Zinssenkungen oder starkes Wachstum, liefern festverzinsliche Wertpapiere einen wichtigen Beitrag zur Portfoliostabilität. Aktives Portfolio-Management und Abgleich mit Marktkonsens sind jedoch notwendig, um Chancen voll auszuschöpfen.


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