Immobilienallokation bleibt stabil
Eine Umfrage unter institutionellen Investoren durch den Immobilien-Asset-Manager INDUSTRIA zeigt, dass etwa 50 Prozent der Befragten ihre Immobilienquote im kommenden Jahr konstant halten möchten. Etwa 36 Prozent planen eine Reduktion der Quote, während rund 14 Prozent mit einem leichten oder stärkeren Wachstum rechnen.
Wohnimmobilien im Fokus
Von dem für die nächsten zwölf Monate geplanten Immobilienkapital soll knapp ein Drittel in Wohnimmobilien investiert werden. Dies steht im Kontext einer zunehmenden Präferenz für Core-Investments, die mit 91,3 Prozent deutlich zugenommen hat im Vergleich zum Vorjahr mit 72,1 Prozent.
Renditeanforderungen und Bauweise
Die Anforderungen an Ausschüttungsrenditen sind gesunken. Über 53 Prozent der Investoren erwarten bei nationalen Wohnimmobilien Renditen zwischen 3,5 und 4,0 Prozent p.a., international liegen die Erwartungen bei 4,0 bis 4,5 Prozent. Wohnimmobilien in Modulbauweise sind weiterhin interessant, jedoch mit sinkender Investitionsbereitschaft: 35,3 Prozent würden investieren, 61,8 Prozent beobachten vorsichtig, und 2,9 Prozent schließen diese Kategorie aus. Zudem erwarten 64,7 Prozent höhere Renditen bei modular gebauten Wohnobjekten.
Steigende Deutschlandpräferenz
Die Investitionsneigung in deutsche Wohnimmobilien steigt weiter: 74,2 Prozent der Investoren planen entsprechende Investitionen im Vergleich zu 64,2 Prozent im Vorjahr. Im Gegensatz dazu sinkt das Interesse an anderen europäischen Märkten, während Märkte in USA, Kanada und Asien-Pazifik nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Investitionsstrategie
Die bevorzugte Strategie kombiniert Bestands- und Neubauimmobilien, was von 42,4 Prozent der Befragten angegeben wird. Bestandsimmobilien mit Entwicklungspotenzial sind mit 9,1 Prozent vergleichsweise weniger gefragt.
Über die Studie und den Investorenkreis
Die Wohninvestment Trends sind eine jährliche Umfrage von INDUSTRIA unter institutionellen Investoren. 2026 wurden 372 Anleger angeschrieben, 36 nahmen teil. Die Gruppe besteht aus Banken und Sparkassen (25 %), Pensionskassen (19,4 %), Versorgungswerken, Stiftungen, Versicherungen sowie Fonds und Corporates. Das durchschnittlich verwaltete Vermögen beträgt 4,7 Mrd. Euro, der Median liegt bei 1,1 Mrd. Euro.
DE: Bei der Erstellung dieses Beitrags kann KI unterstützend eingesetzt worden sein. EN: AI may have been used to support the creation of this post.