C40 Cities und UN-Habitat Urban Planning Accelerator prägt Welt-Städteforum in Baku

Edition AIC40 Cities und UN-Habitat Urban Planning Accelerator prägt Welt-Städteforum in Baku

Städte vereinbaren Klimaresistente Stadtplanung bis 2035

Beim Welt-Städteforum in Baku rückte der Urban Planning Accelerator von C40 Cities und UN-Habitat als bedeutende Initiative in den Fokus. 33 globale Städte verpflichten sich, bis 2035 ein klimaresistentes Stadtplanungsmodell einzuführen, das Emissionen reduziert, Klimarisiken verringert und gerechtere sowie widerstandsfähigere Städte ermöglicht.

Urban Planning Accelerator als Antwort auf urbanen Wandel

Der Accelerator unterstützt Bürgermeister und Stadtverwaltungen bei der Abkehr von veralteten Entwicklungsmodellen wie städtischer Zersiedelung, autozentriertem Wachstum und rigiden Flächennutzungsplänen. Stattdessen fördert er eine klimaorientierte Stadtplanung, die Mensch, Umwelt und gemeinsamen Wohlstand in den Mittelpunkt stellt. Mittels technischer Unterstützung, politischen Leitlinien, Erfahrungsaustausch und globaler Expertise werden Kommunen befähigt, Klimaschutz direkt in Masterpläne, Strategien zur Flächennutzung, Stadtentwicklungsrahmen und Wohnungspolitiken zu integrieren.

Verpflichtungen der teilnehmenden Städte

  • Reduktion von Treibhausgasen durch kompakte, polyzentrische und vernetzte Stadtentwicklung
  • Verminderung von Klimarisiken durch risikobewusste, naturförderliche und inklusive Planungsansätze
  • Priorisierung von Stadtverdichtung und -regeneration über Zersiedelung
  • Förderung von gemischten Nutzungen und transitorientierter Entwicklung
  • Einschränkung von Neubauten in hochgefährdeten Regionen
  • Schutz und Wiederherstellung natürlicher Systeme zum Schutz vor Extremwetter
  • Ausbau von angemessenem und bezahlbarem Wohnraum zur Verbesserung der Lebensqualität und Resilienz verletztlicher Bevölkerungsgruppen

Städtebeispiele und Führungsperspektiven

Vorstellungen der Städte Tshwane (Südafrika) und Fortaleza (Brasilien) verdeutlichen die praktische Umsetzung: Tshwane verfolgt initiativen zur transitorientierten Entwicklung und Umweltschutz, Fortaleza erweitert Schutzgebiete und fördert nachhaltiges Wachstum. Führungsperspektiven betonen die Rolle der Stadtplanung als wirksames Mittel für Klimaschutz und soziale Inklusion.

Dringlichkeit städtischer Anpassung und nachhaltiger Entwicklung

Angesichts rapide wachsender urbaner Flächen bei schrumpfenden Grünzonen und über einer Milliarde Menschen in informellen Siedlungen ermutigt der Accelerator Städte, nachhaltige und resiliente Modelle zu wählen. Laut IPCC könnten so bis 2050 Treibhausgasemissionen um bis zu 25 % sinken.

Finanzierung urbaner Resilienz als Schlüsselfaktor

Die Beschleunigung der Umsetzung erfordert jedoch erhebliche finanzielle Mittel auf nationaler und internationaler Ebene. Beim Welt-Städteforum wurde diskutiert, wie multilaterale Kooperationen und Partnerschaften dazu beitragen können, Mittel für widerstandsfähige Infrastruktur, nachhaltige Mobilität, bezahlbaren Wohnraum und naturnahe urbane Entwicklung zu mobilisieren. Diese Zusammenarbeit ist zentral für die Erreichung der Sustainable Development Goals und neuer Anpassungsfinanzierungsziele.

Teilnehmende Städte

Unter den aktuell 33 Unterzeichnern des Urban Planning Accelerators finden sich unter anderem:

  • Accra, Ghana
  • Amman, Jordanien
  • Athen, Griechenland
  • Barcelona, Spanien
  • Bogotá, Kolumbien
  • Buenos Aires, Argentinien
  • Cape Town, Südafrika
  • Chicago, USA
  • Kopenhagen, Dänemark
  • Curitiba, Brasilien
  • Dar es Salaam, Tansania
  • Durban, Südafrika
  • Fortaleza, Brasilien
  • Freetown, Sierra Leone
  • Guadalajara, Mexiko
  • Istanbul, Türkei
  • Jakarta, Indonesien
  • Jeddah, Saudi-Arabien
  • Johannesburg, Südafrika
  • Karachi, Pakistan
  • Lima, Peru
  • Madrid, Spanien
  • Medellín, Kolumbien
  • Mailand, Italien
  • Paris, Frankreich
  • Portland, USA
  • Quezon City, Philippinen
  • Quito, Ecuador
  • Rio de Janeiro, Brasilien
  • Tokyo, Japan
  • Tshwane, Südafrika
  • Vancouver, Kanada

DE: Bei der Erstellung dieses Beitrags kann KI unterstützend eingesetzt worden sein. EN: AI may have been used to support the creation of this post.