Zentralbanken stehen vor Zinserhöhungen wegen anhaltender Inflation
Die US-Aktienmärkte zeigen sich lebhaft, doch aktuelle Verbraucher- und Erzeugerpreisindexdaten signalisieren eine steigende Inflation. Besonders der anhaltende Anstieg der Energiepreise wirkt sich langfristig dämpfend auf die Inflation aus.
Inflation steigt auf Höchststand seit fünf Jahren
Im April betrug die Gesamtinflation 3,8 Prozent, der höchste Wert seit fünf Jahren. Die Kerninflation sowie die Erzeugerpreise für Industriegüter stiegen ebenfalls an, der Erzeugerpreisindex zeigt einen Anstieg von rund 6,0 Prozent.
Langfristiger Energiepreisanstieg beeinflusst Inflation
Der Ölpreis lag zu Beginn der Woche bei etwa 110 US-Dollar pro Barrel, langfristig wird ein Niveau von circa 90 US-Dollar erwartet, was deutlich über den Preisen vor Konfliktausbruch liegt. Dies führt zu dauerhaft höheren Energiekosten, die die Inflationsrate langfristig nach oben treiben.
Verschärfte Finanzierungsbedingungen und steigende Anleiherenditen
Die verschärften Finanzierungsbedingungen spiegeln sich in höheren globalen Anleiherenditen wider. Besonders Großbritannien war hiervon betroffen, aber auch andere Industrieländer sehen einen Anstieg der Renditen. Anleger erwarten, dass die Inflation infolge der hohen Energiekosten längerfristig erhöht bleibt.
Zinserhöhungen durch Zentralbanken sind unvermeidbar
In den kommenden Monaten werden Zinserhöhungen erwartet. Die Europäische Zentralbank wird voraussichtlich den Anfang machen, gefolgt von der Bank of England im Juli und schließlich der US-Notenbank Federal Reserve. Unter der neuen Führung wird nicht mehr mit Zinssenkungen gerechnet, sondern mit einer Zinspolitik, die die Zinsen in den nächsten 12 bis 18 Monaten anhebt.
Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus stellt ein zusätzliches Risiko dar, dessen Entspannung sich positiv auf die Märkte auswirken würde.
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