Marktausblick und Anlagepräferenzen
Die Präferenz liegt auf Märkten außerhalb der USA mit hohen Renditen, die ein stärker eingepreistes Inflationsrisiko aufweisen, als die Fundamentaldaten nahelegen. Diese Allokation soll bei einem verlangsamten Wachstum für Konvexität sorgen.
Kreditqualität und Segmentfokus
Das aggregierte Kredit-Beta liegt leicht über dem langfristigen Durchschnitt. Der Fokus richtet sich verstärkt auf hochwertige, kurzfristige US-Dollar-Investment-Grade-Corporates, während qualitativ niedrigere oder hoch bewertete Segmente aufgrund begrenzter Kompensation für Stagflationsrisiken gemieden werden.
Allokationsüberprüfung in spärlich performenden Sektoren
Nach der Normalisierung der Bewertungen nach starker Performance empfiehlt sich eine Reduktion von hypothekenbesicherten Wertpapieren (Agency-MBS) und verbriefte Sektoren. Kapital soll in Vermögenswerte mit explizitem Inflations- oder politischem Schutz umgeschichtet werden, anstatt sich auf defensives Spread-Verhalten zu verlassen.
Währungsstrategie
Der US-Dollar zeigte im März eine starke Performance. Aufgrund geopolitischer Unsicherheiten wird ein Ausgleich von Long- und Short-Positionen in Währungspaaren vorzuziehen, die sich durch unterschiedliche Geldpolitik oder makroökonomische Fundamentaldaten auszeichnen.
Makroökonomische Rahmenbedingungen und geopolitische Risiken
Der Konflikt im Nahen Osten führte zu einem Energiepreisschock, der negative Effekte auf andere Bereiche wie Schifffahrt und Düngemittelproduktion hat. Die Dauer der Störungen ist schwer vorherzusagen, wobei längere Unterbrechungen stärkere Auswirkungen auf Wirtschaftswachstum und Inflation haben dürften.
Nettoenergieimporteure erleben Verschlechterungen der Leistungsbilanz und Terms of Trade, während auch Nettoenergieexporteure mit einem Rückgang der Binnennachfrage konfrontiert sind. Die Inflation wird voraussichtlich steigen, das Wachstum sich abschwächen und Staatsdefizite könnten zunehmen.
Langfristige Perspektive und Vergleich zu 2022
Die Einschätzung für den 6-monatigen Anlagehorizont sieht Chancen in der Nutzung von Marktverwerfungen bei langfristigem Wert. Im Vergleich zu 2022 sind die Bedingungen differenzierter: Der damalige Energiepreisschock wurde durch den dauerhaften Ausstieg Russlands komplizierter, zudem war das makroökonomische Umfeld weniger günstig mit niedrigeren Leitzinsen und höherer Inflation.
Der aktuelle Schock ist negativ für die Weltwirtschaft, muss jedoch nicht den negativen Verlauf von 2022 reproduzieren.
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