US-Dollar als defensive Anlage in geopolitischen Krisen
In Zeiten steigender Inflation und geopolitischer Risiken haben Fondsmanager bis zum Jahreswechsel verstärkt Gold als Absicherung gewählt. Seitdem zeigten sich jedoch höhere Schwankungen bei Gold als bei Aktien, während der Ölpreis eine andere Entwicklung nahm. Das Multi-Asset-Team von Amova Asset Management fokussiert sich daher auf den US-Dollar als wesentliche defensive Anlage.
Einfluss geopolitischer Spannungen auf Märkte
Eine mögliche Schließung der Straße von Hormus würde zu anhaltend hohen Ölpreisen führen und steigende Lebensmittelkosten durch blockierte Düngemittellieferungen verursachen. In Folge dessen dürfte die Inflation weiter steigen, was die Verbrauchernachfrage dämpft. Die Märkte beginnen bereits, Zinserhöhungen einzupreisen, was den Druck auf Aktienmärkte verstärken könnte, da Gewinne durch sinkende Nachfrage und höhere Zinsen belastet werden.
US-Dollar als Schutz vor Marktvolatilität
In den USA haben die Märkte Zinssenkungen im laufenden Jahr weitgehend ausgeschlossen. Aufgrund von Zinsdifferenzen dürfte der US-Dollar an Wert gewinnen. Zudem besteht weiterhin eine hohe Korrelation zwischen Ölpreis und Dollar, weshalb das Halten von Dollarpositionen potenzielle Verluste in anderen Anlageklassen abfedern kann, besonders bei anhaltendem Konflikt.
Erholung bei Konfliktende möglich
Ein Ende der geopolitischen Spannungen würde voraussichtlich zu fallenden Ölpreisen führen, woraufhin die Märkte Zinserhöhungen nicht mehr einpreisen würden. Vor allem US-Aktienmärkte könnten sich erholen, da die Bewertungen nach jüngsten Korrekturen vergleichsweise attraktiv sind. Gleichzeitig könnten Zinssenkungserwartungen aufkommen, und Gewinne aus Risikoanlagen könnten den Gegenwind für den Dollar ausgleichen.
Markterwartungen und Portfolioanpassungen
Obwohl eine baldige Wiederöffnung der Straße von Hormus erwartet wird, dürften schwierige Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran kurzfristige Schwankungen bei Risikoanlagen begünstigen. In diesem Umfeld können Dollar-Positionen das Risiko in Portfolios reduzieren, da die US-Währung negativ mit anderen Risikoanlagen korreliert, beispielsweise mit dem NASDAQ.
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