Zentralbanken im Stillstand: Zinserhöhungen unwahrscheinlich, Fed-Bilanz rückt in den Fokus

Edition AIZentralbanken im Stillstand: Zinserhöhungen unwahrscheinlich, Fed-Bilanz rückt in den Fokus

Zentralbanken im Stillstand: Zinserhöhungen unwahrscheinlich

Die amerikanische Notenbank Fed hat ihren Leitzins seit September 2024 um 1,75 Prozentpunkte auf 3,75 Prozent gesenkt und wird diesen voraussichtlich bei der nächsten Sitzung stabil lassen. Ähnlich verhält es sich mit der Europäischen Zentralbank, die den Leitzins seit Juni 2024 um 2,35 Prozentpunkte auf 2,15 Prozent herabgesetzt hat und auch keine weiteren Anpassungen erwartet werden.

Inflation bleibt moderate Zinsen treibend

Im Gegensatz zu den spekulativen Marktbewegungen, die Zinserhöhungen erwarten lassen, deuten inländische Faktoren wie sinkende Mieten in den USA darauf hin, dass die Inflation in beiden Märkten weiterhin gedämpft bleibt. Die Prognosen gehen von einer Inflationsrate von circa 3,0 Prozent in der Eurozone und 3,5 Prozent in den USA aus, Werte, die über dem Zielwert von 2,0 Prozent liegen, jedoch nicht hoch genug für Zinserhöhungen sind. Marktteilnehmer antizipieren gegen Jahresende sogar mögliche Zinssenkungen der Fed.

Fed-Fokus auf Bilanzabbau

Ein bedeutender Aspekt der Geldpolitik bleibt der geplante Führungswechsel bei der Fed. Der vorgesehene neue Vorsitzende Kevin Warsh wird voraussichtlich die Kommunikation zu künftigen Zinsschritten zurücknehmen und den Schwerpunkt stärker auf den Bilanzabbau legen. Dies ist angesichts eines Staatsdefizits von 6,0 Prozent relevant, da ein Abbau der Fed-Bilanz bei langlaufenden Staatsanleihen tendenziell zu höheren Renditen führen könnte.


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