Source und CSOP lancieren europäischen ETF für chinesische A-Shares

Source und die in Hongkong ansässige CSOP Asset Management haben den ersten Fonds lanciert, der europäischen Investoren einen direkten Zugang zum chinesischen A-Shares-Markt bietet. Der CSOP Source FTSE China A50 UCITS ETF wird an der London Stock Exchange gehandelt werden und sowohl für private als auch institutionelle Investoren verfügbar sein. Aufgrund starker Nachfrage nach dem Fonds wurden am Freitag, dem 3. Januar 2014, erste Anteilskäufe in Höhe von 1,42 Milliarden chinesischen Renminbi (230 Millionen US-Dollar) getätigt. Dies entspricht dem aktuell verwalteten Fondsvermögen.

Der A-Shares-Markt wird von vielen Experten als der authentische chinesische Aktienmarkt angesehen. A-Shares sind Aktien von in Festlandchina angesiedelten Unternehmen, die an Börsen in Festlandchina gehandelt werden und in chinesischen Renminbi (RMB) denominiert sind. Dieser Markt repräsentiert über 4 Prozent des globalen Aktienmarkts, der Zugang war jedoch bisher schwierig, insbesondere für kleinere Investoren.

Der CSOP Source FTSE China A50 UCITS ETF investiert im Rahmen der Renminbi Qualified Foreign Institutional Investor (RQFII) Quotenregelung direkt in A-Shares. Investoren mit RQFII-Status können im Rahmen der allokierten Quote A-Shares frei kaufen und verkaufen. Die in Hongkong ansässige CSOP ist derzeit der größte RQFII-Manager von A-Shares und erhielt speziell für den CSOP Source FTSE China A50 UCITS ETF eine Quote.

„Wir freuen uns sehr, in Partnerschaft mit Source einen europäischen ETF ins Leben zu rufen”, sagt Chen Ding, CEO von CSOP. „Für unseren in Hongkong notierten ETF gab es eine große Nachfrage, und wir erwarten ein ähnlich großes Interesse aus Europa.” Der bestehende, in Hongkong notierte FTSE China A50 ETF (2822 HK) von CSOP ist mit einem verwalteten Vermögen von 21 Milliarden RMB2 der größte und am aktivsten gehandelte RQFII-ETF weltweit.

Der ETF zielt darauf ab, die Wertentwicklung des FTSE China A50 Index abzubilden, welcher die 50 größten Unternehmen in Festlandchina umfasst. Der Index ist eine anerkannte Benchmark für A-Shares und wird seit 2003 von FTSE berechnet.

„Der FTSE China A50 Index ist eine ideale Wahl für eine ETF-Benchmark“, sagt Mark Makepeace, CEO von FTSE. „Er bietet eine gute Balance zwischen Marktrepräsentation und Investierbarkeit und hat bereits 9,5 Milliarden US-Dollar an A-Shares-Vermögen3  angezogen.“

„Dieser ETF stellt für europäische Investoren einen Meilenstein dar“, fügt Source-CEO Ted Hood hinzu. „Er erlaubt es allen Investoren – nicht nur großen Institutionen mit einer eigenen Investmentquote – direkt in einen der wichtigsten Aktienmärkte der Welt zu investieren. Das bei CSOP vorhandene Wissen über den chinesischen Markt und die Erfahrung im Management von RFQII ETFs erlaubt es uns, ein effizientes, gut strukturiertes Produkt anzubieten.“

Der ETF ist in RMB denominiert und wird an der London Stock Exchange in USD und GBP gehandelt. Investoren werden Schwankungen im Wechselkurs zwischen RMB und der Währung, in der sie handeln, ausgesetzt sein.

Zu den wesentlichen Partnern, die für die Auflage sowie das zukünftige Funktionieren des ETF eine wesentliche Rolle gespielt haben, gehören HSBC (Depotbank), London Stock Exchange (Notierung), Bank of America Merrill Lynch, Flow Traders, Goldman Sachs, J.P. Morgan und UBS (autorisierte Teilnehmer und Market Maker für den Fonds) sowie Maples and Calder (Rechtsberater). Source dankt der Irish Fund Industry Association (IFIA) für ihre Unterstützung.

HIH kauft für Warburg-Henderson-Fonds in Frankfurt am Main

Die HIH Hamburgische Immobilien Handlung (HIH) hat im Rahmen ihres Mandats als Asset Manager der Warburg - Henderson Kapitalanlagegesellschaft für Immobilien mbH die Büro- und Handelsimmobilie „Schillerhaus“ für den „Warburg - Henderson Deutschland TOP 5 Fonds“ erworben. Verkäufer des Objekts ist der Asset Manager Commerz Real AG, ein Tochterunternehmen der Commerzbank AG. Bezüglich des Kaufpreises wurde zwischen beiden Parteien Stillschweigen vereinbart.

Das im Jahr 2004 fertiggestellte Objekt liegt zwischen Schillerstraße und Großer Eschenheimer Straße in zentraler Lage der Frankfurter Innenstadt in unmittelbarer Nähe zur Börse und zum Nahverkehrsknotenpunkt Hauptwache. „Mit der zentralen Lage in der Frankfurter Innenstadt und der guten Mieterstruktur passt das Objekt hervorragend zum Ankaufsprofil des Fonds, der vornehmlich in Büroimmobilien in den deutschen Metropolen aus dem Core- und Core-Plus-Segment investiert“, erklärt Hans-Joachim Lehman, Leiter Transaktion bei der HIH.

Mit rund 70 Prozent entfällt der Großteil der vermietbaren Fläche von insgesamt 12.600 Quadratmetern auf Büros, weitere 25 Prozent sind Einzelhandelsflächen. Die übrigen Flächen verteilen sich auf Wohnungen und ein Archiv. Die Büro- und Handelsflächen sind vollständig vermietet. Zu den Hauptmietern gehören die Unternehmensberatungen USP Beratung und West Park Management, die Bank Interhyp AG sowie der Immobilienentwickler MAB Development GmbH. Der Immobiliendienstleister CBRE begleitete die Transaktion auf Seiten der Commerz Real. Für die HIH und Warburg - Henderson war Ashurst beratend tätig.

Warburg - Henderson kauft Objekt in London für Versorgungskassen

Die Warburg - Henderson Kapitalanlagegesellschaft für Immobilien mbH, Hamburg, hat für den Warburg - Henderson KOOP eine erstklassige Immobilie in der 90 Queen Street in London erworben. Bei dem Objekt handelt es sich um ein modernes Gebäude mit rund 6.400 Quadratmeter Gesamtfläche, von denen der Großteil auf Büroflächen in den sechs Obergeschossen entfällt. Das Erdgeschoss wird durch Einzelhandel genutzt. Der Kaufpreis entspricht einer Netto-Anfangsrendite von 5,4 Prozent. Der Ankauf wurde von Henderson Global Investors als Asset Manager begleitet.

Die Immobilie liegt im Zentrum der City of London, nur 250 Meter von der Bank of England entfernt. „Das Angebot an Top-Objekten in 1a-Lage der Londoner City ist aktuell sehr rar. Umso mehr freut es uns, dass wir 90 Queen Street für unsere Investoren erwerben konnten“, hebt Eitel Coridaß, Geschäftsführer bei Warburg - Henderson und verantwortlich für das Portfolio Management, hervor.

Die Büroflächen des im Jahr 1996 errichteten Gebäudes sind flexibel zu gestalten, etwa als Großraumbüros oder kleinteilige Zellenbüros. Bei Bedarf können die einzelnen Etagen ohne größere Flächeneinbußen in zwei gleich große Einheiten unterteilt werden. Das Objekt ist vollständig an bonitätsstarke Mieter vermietet. Hauptmieter ist die italienische Bank Intesa Sanpaolo SpA, die die Flächen langfristig angemietet hat.

Der Warburg - Henderson KOOP ist ein im März 2011 aufgelegter Club Deal an dem sich vier kommunale Versorgungskassen beteiligen. Im Fokus stehen Investitionen in Büro- und Einzelhandelsimmobilien in Westeuropa. Insgesamt plant die Kapitalanlagegesellschaft Objekte im Wert von mehr als 400 Millionen Euro für den Fonds zu kaufen. Der Fonds setzt auf risikoaverse Investitionen und strebt eine jährliche Zielrendite (IRR) von durchschnittlich 5,0 bis 6,5 Prozent bei gleichzeitig stabiler Ausschüttung an.