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Welche Immobilienmärkte profitieren am meisten von der europäischen Reindustrialisierungswelle?

Edition AIWelche Immobilienmärkte profitieren am meisten von der europäischen Reindustrialisierungswelle?

Europas industrielle Neuausrichtung und Immobilienmärkte

Nach jahrzehntelanger globalisierter Exportproduktion richtet Europa seine industrielle Basis auf Resilienz aus. Vor dem Hintergrund möglicher fiskalischer Initiativen, wie dem Industrial Acceleration Act (IAA), analysiert Aberdeen Investments, welche europäischen Immobilienmärkte am besten von der Reindustrialisierung profitieren.

Fokus auf Industrial- und Logistikimmobilien

Die Untersuchung bewertet vierzehn europäische Länder hinsichtlich ihrer Fähigkeit, von der industriellen Neuausrichtung zu profitieren. Industrial- und Logistikimmobilien werden als zentrale Assetklassen betrachtet, um wirtschaftliche Resilienz zu schaffen. Deutschland führt die Rangliste an, gefolgt von den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Spanien.

Bewertungsmethodik und Schlüsselfaktoren

Die Analyse basiert auf zehn Schlüsselfaktoren, darunter Wirtschaftswachstum, Resilienz, Risiko, Liquidität, Industrie, Logistik, Nearshoring-Potenzial, Verteidigungs- und Sicherheitsausgaben, E-Commerce-Penetration sowie Renditeprognosen. Die Länder wurden auf einer Skala von 1 (schwächste) bis 5 (beste) eingestuft. Dabei stützt sich die Bewertung auf anerkannte Datenquellen wie Oxford Economics, NATO-Verteidigungsausgaben und den Weltbank-Logistikleistungsindex.

Ergebnisse der Analyse

  • Deutschland: Spitzenreiter mit einem Durchschnittsscore von 4,7 und Topbewertungen in acht Kategorien.
  • Niederlande: Mit 4,1 Punkten auf Platz zwei, mit Bestnoten in Industrie, Logistik und E-Commerce.
  • Vereinigtes Königreich: Drittplatziert mit 3,9 Punkten und Bestbewertungen in Risikomanagement, Liquidität, Verteidigung/Sicherheit und E-Commerce.

Obwohl das Vereinigte Königreich in der wirtschaftlichen Resilienz etwas schwächer bewertet wurde, zeigen ergänzende Daten geringe Unterschiede zu anderen führenden europäischen Volkswirtschaften.

Herausforderungen und Chancen

Die Abhängigkeit Europas von asiatischen Lieferketten und den USA in Sicherheitsfragen hat Verwundbarkeiten offengelegt. Die Reindustrialisierung soll diese Risiken reduzieren. Investitionen konzentrieren sich auf etablierte Standorte mit Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften und hoher Sicherheitsinfrastruktur. Zudem wird der Flächenverbrauch durch Integration bestehender Brachflächen und Anpassung an Dekarbonisierungserfordernisse gesteuert, um Konflikte mit Wohnraumbedarf zu vermeiden.

Ausblick

Die Umorientierung in Produzenten- und Lieferkettenstrukturen Europas dürfte zu stärkerem Mietwachstum und erhöhter Nachfrage nach Industrie- und Logistikimmobilien führen. Dies übertrifft voraussichtlich langfristig die Inflation und stärkt die Wirtschaftskraft der identifizierten Märkte.


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