Am Rentenmarkt dreifach gegen Inflation wappnen

Edition AIAm Rentenmarkt dreifach gegen Inflation wappnen

Aktuelle Marktentwicklung am Rentenmarkt

Die jüngsten geopolitischen Spannungen, insbesondere im Nahen Osten, beeinflussen die Aussichten für Rentenmärkte in Europa maßgeblich. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird voraussichtlich ihre geldpolitische Haltung beibehalten, wobei Zinserhöhungen nicht ausgeschlossen sind. Vor dem Iran-Konflikt hatten Carry- und Risikostrategien gestützt durch eine robuste Weltwirtschaft gute Dynamik. Mittlerweile wurde das Spread-Engagement reduziert und die Allokation ausgewogener gestaltet.

Höhere Inflationserwartungen werden insbesondere durch potenzielle Blockaden der Straße von Hormus weitere Zinssteigerungen begünstigen. Ein vorsichtiger Umgang mit der Duration ist ratsam, wobei eine weitere Verkürzung möglich erscheint. Ein Ölpreisschock und Nachfragerückgänge könnten später zu niedrigen Zinsen führen, dennoch bleiben Inflationsrisiken und mögliche Zweitrundeneffekte im Fokus.

1. Inflationsgebundene Anleihen als Inflationsschutz

Inflationsgebundene Anleihen bieten in diesem Umfeld einen sinnvollen Schutz und tragen zur Diversifizierung der Asset-Allokation bei. Diese Anleihen wurden vor der Pandemie oft vernachlässigt, doch haben zwei Inflationsschocks in den letzten sechs Jahren ihre Attraktivität erhöht. Der jüngste Konflikt und protektionistische Maßnahmen verstärken die Unsicherheit in Handel und Energiepreisen.

Besonders bei Laufzeiten von 5 bis 10 Jahren bleiben inflationsgebundene Anleihen attraktiv, da die Inflationserwartungen hier nicht so stark gestiegen sind wie am kurzen Ende der Kurve. Die Inflationsrisikoprämie dürfte künftig zunehmen, was Chancen für Anleger schafft, die ein ausgewogenes Verhältnis von Risiko und Rendite suchen. Seit Jahresbeginn zeigen inflationsgebundene Anleihen eine bessere Performance als nominale und Kredit-Anleihen.

2. Staatsanleihen mit mittleren Laufzeiten (7-10 Jahre)

Staatsanleihen im 7-10-Jahres-Segment bleiben attraktiv, insbesondere vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Unsicherheit. Die negative Korrelation zwischen Staatsanleihen und Aktien hat sich wieder stabilisiert und unterstützt deren Rolle bei der Risikominderung. Das steile Zinskurvenprofil in diesem Bereich ermöglicht Anlegern Vorteile durch Roll-Down-Effekte.

Im Kreditbereich werden Staatsanleihen von Kern- und Semi-Kernländern gegenüber solchen aus Peripherieländern bevorzugt, was die aktuelle Risikoaversion widerspiegelt. Keine ungeordnete Spread-Ausweitung wird erwartet, dennoch ist eine selektive Länderallokation wichtig, um Risiken im Zusammenhang mit staatlichen Unterstützungsmaßnahmen zu managen.


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