Chancen auf globalen Aktienmärkten jenseits von KI
Der Iran-Konflikt hebt die Bedeutung der Energiesicherheit hervor und beeinflusst die aktuelle Marktlage. Während viele Unternehmensbewertungen rund um Künstliche Intelligenz (KI) auf sehr optimistischen Annahmen über perfekte Umsetzung und stetig wachsende Investitionen basieren, bestehen gleichzeitig Engpässe bei Stromversorgung, Netzzugang und Genehmigungen.
Bewertung und Chancen jenseits von KI
Die Beseitigung dieser Engpässe bietet Geschäftspotenziale für Unternehmen wie Curtiss-Wright und Hitachi, deren Bewertungen jedoch bereits viele Chancen reflektieren. Das Team von Amova AM sieht deshalb attraktivere Chancen in Unternehmen, die vom allgemeinen Markt als KI-Verlierer abgestempelt werden, dabei jedoch über nachhaltige Wettbewerbsvorteile verfügen.
Stärkung etablierter Unternehmen
Das Engagement in Firmen wie Toast, Compass und Mastercard wurde zuletzt erhöht, da deren starke Wettbewerbsposition und Datenvorteile eine dauerhafte Marktrelevanz erwarten lassen. Wenn die Marktnachfrage nach Momentum und KI-Investitionen nachlässt, dürften diese Aktien von einer stabileren Marktanteilsentwicklung profitieren.
Marktausblick und Investitionsstrategien
Der KI-Investitionszyklus wird voraussichtlich anhalten, allerdings mit moderateren Wachstumsraten. Marktbeherrschende Unternehmen könnten besonders profitieren, vor allem dort, wo zyklische Risiken bereits berücksichtigt sind. Verbraucherkonsum bleibt weiter untergeordnet, während Verteidigung, Energieinfrastruktur und Onshoring zentrale physische Investitionen darstellen. Auch defensive Geschäftsmodelle ohne KI-Bezug, aber mit solider Preissetzungsmacht und operativer Flexibilität, erscheinen attraktiv.
Auswirkungen globaler Verflechtungen und Risikomanagement
Globale Lieferketten sind zunehmend Ziel geopolitischer Spannungen, etwa durch Engpässe bei seltenen Erden in China, den Einfluss der USA über Dollarfinanzierung oder den strategischen Standort Straße von Hormuz im Iran. Die stark auf Effizienz optimierten Lieferketten zeigen eine Verwundbarkeit gegenüber Störungen.
In diesem Kontext ist eine Diversifikation in inflationsresistente Vermögenswerte sowie ein Wachstum mit Absicherung gegen Abwärtsrisiken essenziell. Investitionsentscheidungen sollten sich auf Unternehmen mit starker Preissetzungsmacht, kompetentem Management, robusten Bilanzen und langlebigen, eventuell übersehenen Vermögenswerten konzentrieren, um 2026 bessere Chancen zu nutzen.
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