Märkte blenden geopolitische Risiken immer mehr aus

Markets and NewsMärkte blenden geopolitische Risiken immer mehr aus

„Anleger achten weniger auf geopolitische Schlagzeilen, sondern auf die tatsächlichen Energiepreise“, sagt Keith Balmer, Portfolio Manager, Multi-Asset-Solutions bei Columbia Threadneedle Investments. Was den Märkten gerade Aufschwung verleiht, warum er keine weitere Straffung seitens der Federal Reserve erwartet und warum Risikoanlagen attraktiv bleiben, diskutiert der Experte im Marktkommentar: An den Märkten ging es in den letzten Wochen bergauf. Schwächere US-Arbeitsmarktdaten, eine nachlassende Inflation sowie anhaltend starke Unternehmensgewinne, insbesondere bei Tech- und KI-Unternehmen, stützen diese Entwicklung.

Energiepreise statt Schlagzeilen
Anleger sehen in den jüngsten Wirtschaftsdaten eine eher allmähliche Abkühlung der US-Wirtschaft, keine drastische Verlangsamung. Die Federal Reserve wird ihre Geldpolitik dementsprechend wahrscheinlich nicht weiter straffen. Das hat sowohl den Aktien- als auch den Anleihenmärkten Aufschwung verliehen.

Geopolitische Spannungen stellen zwar weiterhin ein Risiko dar, die Märkte haben die jüngsten Schlagzeilen jedoch weitgehend ausgeblendet. Anleger fokussieren sich vielmehr auf die Frage, ob die Störungen an den Energiemärkten zu einem langfristigen Anstieg der Ölpreise und zu erneutem Inflationsdruck führen werden.

Risikoanlagen scheinen weiterhin attraktiv zu sein. Hier hat sich an der Situation nichts geändert: Wirtschaftswachstum und Unternehmensgewinne zeigen sich robust, und langfristig spricht vieles für Aktien – insbesondere in den Schwellenländern, Asien und den USA.

Bild © Columbia Threadneedle Investments

* DE: Die ergänzenden Inhalte können KI-generiert sein. EN: The additional content may be AI-generated.