Immobilien als strategische Anlageklasse mit Fokus auf Renditevorsprung
Institutionelle Investoren in Deutschland behalten Immobilien als langfristige Kapitalanlage bei, stellen jedoch vermehrt höhere Renditeanforderungen, um gegenüber sicheren festverzinslichen Anlagen wettbewerbsfähig zu bleiben.
Renditeanforderungen variieren nach Nutzungsart
Hohe Ausschüttungsrenditen von teils über 5 Prozent werden insbesondere bei Infrastruktur-, Logistik- und Büroimmobilien erwartet. Klassische Wohnimmobilien gelten als vergleichsweise defensive Investments mit Renditeerwartungen zwischen 3,5 und 4 Prozent. Betreiberorientierte Wohnkonzepte wie Studenten- oder Seniorenwohnen benötigen einen zusätzlichen Renditeaufschlag.
Fokus auf Wohnen und Logistik bei Investitionsplänen
Wohn- und Logistikimmobilien stehen im Fokus von 54 beziehungsweise 51 Prozent der institutionellen Investoren. Büro- und Einzelhandelsimmobilien folgen deutlich abgeschlagen mit 31 bzw. 24 Prozent. Zudem bevorzugen 64 Prozent nutzungsartenspezifische Fonds statt breit diversifizierter Multi-Sektor-Produkte, um das Investmentprofil zu schärfen.
Längerfristige Anlagehorizonte und Fokus auf Risikomanagement
Die Mehrheit der Investoren bevorzugt Anlagezeiträume von über zehn Jahren oder zwischen fünf und zehn Jahren. Zudem rückt das Risikomanagement bei internationalen Investments stärker in den Fokus: 72 Prozent erwarten aktives Währungsrisikomanagement, ein Drittel wünscht vollständige Währungsabsicherung auf Fondsebene.
Bestand als Schlüssel für nachhaltige Erträge
Bei rückläufiger Transaktionsdynamik liegt das Potenzial für attraktive Ausschüttungen vor allem in der konsequenten Weiterentwicklung des Bestands. Dabei ist die frühzeitige Erkennung von Mieterbedürfnissen und die Hebung von Objekt-Potenzialen entscheidend für nachhaltige Erträge in einem anspruchsvollen Marktumfeld.
Über Real I.S.
Die Real I.S. Gruppe ist seit über 30 Jahren auf Immobilieninvestments spezialisiert und gehört zur BayernLB sowie zum Verbund der Sparkassen-Finanzgruppe. Mit über 12 Milliarden Euro Assets under Management bietet sie alternative Investmentfonds, individuelle Fondslösungen, Club-Deals, Joint Ventures und Asset-Management-Mandate für institutionelle Kunden. Mehr als 75 Prozent des Portfolios sind nach Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung klassifiziert. Die Gruppe ist in mehreren europäischen Ländern sowie Australien vertreten.
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