Meta beendet Funktionsupdates für Quest 2 und Quest Pro

NewsMeta beendet Funktionsupdates für Quest 2 und Quest Pro

Meta stellt die Weiterentwicklung der VR-Headsets Quest 2 und Quest Pro ein. Das letzte Systemupdate soll bis März 2027 alle Geräte erreichen, Sicherheitspatches liefert Meta bis Ende 2027 weiter aus. Für Unternehmen, die VR für Schulungen, Präsentationen oder Veranstaltungen einsetzen, beginnt damit die Planung des Gerätewechsels.

Was Meta angekündigt hat

Laut dem Entwicklerblog von Meta endet die Funktionsentwicklung beider Modelle mit Version 213 von Horizon OS, dem Betriebssystem der Headsets. Neue Systemfunktionen und Schnittstellen erscheinen danach nur noch für Quest 3, Quest 3S und neuere Geräte. Künftige Softwareversionen testet Meta nicht mehr auf den älteren Modellen.

Abgeschaltet wird nichts. Bestehende Apps laufen weiter, ebenso Plattformfunktionen und die Verbindung zum PC über Link. Entwickler dürfen vorhandene Anwendungen weiter aktualisieren, neue Apps für Quest 2 und Quest Pro nimmt Meta noch bis Dezember 2027 an. Wer den Support für die alten Geräte beendet, muss Kunden mindestens 180 Tage vorher informieren.

Meta begründet den Schritt mit Quest 3 und Quest 3S als neuer Basis der Nutzer und den bevorstehenden Meta VR Glasses. Anbieter immersiver Anwendungen müssen nun entscheiden, wie lange sie die alten Geräte noch bedienen. Meta rät, zuerst den Anteil der aktiven Nutzer auf Quest 2 und Quest Pro zu prüfen.

Warum das Thema bei der IT landet

Entscheidend für Unternehmen ist weniger der Funktionsstopp als das Ende der Sicherheitsupdates. Laut Metas Übersicht zu Sicherheitsupdates erhalten Quest 2 und Quest Pro bis Dezember 2027 Patches. Bei Quest 3 reicht die Zusage bis zum 10. Oktober 2028, bei Quest 3S bis zum 15. Oktober 2029 (Stand: November 2026).

Für Banken, Asset Manager und Family Offices ist das mehr als eine Hardwarefrage. Geräte ohne Sicherheitsupdates passen nach unserer Einschätzung schlecht zu den Anforderungen, die regulierte Häuser an ihre IT stellen. Wer Quest 2 oder Quest Pro für Trainings oder Kundenpräsentationen nutzt, sollte den Bestand jetzt erfassen. Der Ersatz gehört in die Budgetplanung für das kommende Jahr.

Hinzu kommt, dass Meta sich bereits aus dem Geschäftskundenmarkt zurückgezogen hat. Laut Meta for Work verkauft der Konzern seit dem 20. Februar 2026 keine kommerziellen Quest-Varianten mehr. Auch Lizenzen für die Geräteverwaltung Horizon managed services sind nicht mehr zu kaufen. Bestehende Kunden können den Dienst für Quest 3 und 3S noch bis zum 4. Januar 2030 nutzen.

Was als Nächstes zu beobachten ist

Den Platz der alten Modelle sollen die Meta VR Glasses einnehmen, die laut Road to VR im Frühjahr 2027 erscheinen. Meta selbst kündigt sie im Entwicklerblog als nächstes Gerät an. Offen ist, ob der Konzern dafür wieder ein Angebot für Unternehmen aufbaut oder bei Endkunden bleibt.

Für die Planung liefert der Fall Quest 2 einen brauchbaren Richtwert. Zwischen Markteinführung im Oktober 2020 und dem letzten Sicherheitspatch liegen gut sieben Jahre. Wer heute VR-Hardware für Präsentationen oder Events anschafft, kann diesen Zeitraum als Obergrenze ansetzen, aber nicht als Zusage.

* DE: Die ergänzenden Inhalte können KI-generiert sein. EN: The additional content may be AI-generated.