DFA: Systematisches Value Investing für langfristige Outperformance

Markets and NewsDFA: Systematisches Value Investing für langfristige Outperformance

Der Mischfonds mit den unglaublichen Einzelspielern

Im beliebten Mischfondsbereich haben wir eine vielversprechende Strategie für Sie entdeckt, die weit weg von einer Benchmark agiert. Dieser Fonds ist schon seit mehreren Jahren immer wieder Sieger in unserer Studie über die Aktivität von Fondsmanagern. Wie es der Zufall so will, haben wir im Rahmen einer Veranstaltung Thilo Müller, einen der Manager, getroffen. Der Name des Fonds: MB Fund – Max Global. Was sich hinter diesem Ansatz verbirgt, erfahren Sie jetzt.

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Strategie: Value Investing mit globaler Perspektive

Die grundlegende Frage der Philosophie ist: Wir stellen uns vor, dass die Börse für fünf Jahre schließt, und machen uns eine Vorstellung davon, wie das Unternehmen in fünf Jahren aussieht. Dies umfasst Aspekte wie Umsatz, GuV, Gewinn, Dividenden, Kunden, Bilanz, Eigenkapital, Produkte usw.

Ziel der Strategie ist es, mit den Chance-/Risikokennziffern eines 60/40 Aktien-/Renten-Portfolios zu agieren. Dabei soll durch eine aktive Titelauswahl und eine breite Diversifikation eine Aktienquote von bis zu 70 % möglich sein, ohne die Risikokennziffern nach oben gehen zu lassen. Die Investition erfolgt global, ohne regionale oder größenseitige Beschränkungen. Ausgenommen sind Micro-Caps mit einer Marktkapitalisierung unter 50 Mio. Euro.

Der Einsatz von Derivaten ist nicht vorgesehen, und die Cashposition (in der Regel 1, 3 %) kann in Krisenzeiten auf bis zu 10 % steigen. Das Management des Fonds erfolgt komplett frei von einer Benchmark, und auch die Überschneidungen mit etwaigen Mitbewerbern sind minimal.

Nachhaltigkeit: Begleiter der Transformation

Auch im Bereich Nachhaltigkeit hat das Management ein klares Bild. Es werden Unternehmen aus dem Bereich regenerative Energien und Energieeffizienz bevorzugt. Gleichzeitig sind Titel im Bestand, die ihr Geschäftsmodell von fossiler Energie in regenerative Energien transformieren. Das Management sieht sich in der Rolle des Begleiters. Unternehmen können nicht von den Finanzierungsquellen aus ideologischen Gründen abrupt abgeschnitten werden.

Der Fokus liegt auf Unternehmen, die etwas bewegen wollen und viel Potenzial bieten. Beispiele für solche Unternehmen sind Repsol und Eni. Diese Herangehensweise zeigt, dass das Management die Wirklichkeit nicht verschließt, sondern nachhaltige Lösungen fördert.

Marktumfeld: Flexibilität in verschiedenen Phasen

Die Frage, ob das Marktumfeld eine Rolle spielt, wird vom Management klar beantwortet. Eigentlich ist es sehr wichtig, wann Investmentideen, die im Fonds umgesetzt wurden, zünden. Die Marktphasen sind daher nicht so entscheidend.

Externe Schocks wie die Finanzkrise, die Eurokrise und der Corona-Crash stellen jedoch Herausforderungen dar. Bei der Finanzkrise wurde viel gelernt, und die Diversifikation wurde breiter gestaltet. Der Fonds wurde auf das vermögensverwaltende Konzept umgestellt. Damit konnte die Eurokrise besser gemeistert werden, und im ersten Corona-Jahr 2020 wurde eine Performance von +7,4 % erzielt.

Im Jahr 2021 wurden sogar +20,3 % erreicht. Das Jahr 2018 war hingegen schwierig, da Aktien, Renten und Gold fielen. Im Jahr 2024 liefen nur wenige große Titel gut. Das Jahr 2025 und der bisherige Jahresverlauf waren jedoch genau das Richtige für diese Strategie. Viele Investmentideen zündeten, und defensive Investments wurden zum Performance-Turbo.

Abgrenzung zur Vergleichsgruppe: einzigartige Investment-Leitplanken

Die Abgrenzung zu den Mitbewerbern ist einfach erklärt. Zunächst werden die berühmten Value-Kennzahlen betrachtet. Die Fragen sind: Ist eine Aktie günstig (KGV)? Hat ein Unternehmen Substanz (KBV)? Und wie sieht die Ausschüttungspolitik aus (Dividenden und Aktienrückkäufe)?

Wenn das Geschäftsmodell verstanden wird, haben wir gute „Investment-Leitplanken“. Diese helfen bei Kursschwankungen, nicht unruhig zu werden. In einer Portfolioauswertung des Aktienanteils bei Morningstar wurde über die letzten Jahre ein deutlich günstigeres Portfolio zusammengestellt als von den Wettbewerbern.

Manchmal muss man auch über seinen eigenen Schatten springen. Der Wert eines Unternehmens kann nicht immer durch die Kriterien abgebildet werden. Zum Beispiel können „verschlafene Maschinenbauer“ neue Geschäftsfelder erobern und ihr Unternehmen künftig ganz anders aufstellen.

Fazit

Ein Fonds, der weit weg von einer Benchmark agiert und gänzlich anders positioniert ist als die meisten Mitbewerber, weiß zu überzeugen. Der klare Value-Ansatz, der Fokus auf Europa und insbesondere auf Small- und Mid-Caps, ist vielversprechend. Das erfahrene Management ist eingespielt und krisenerprobt, dabei nicht hektisch, sondern klar fokussiert. Was will man mehr in der heutigen Zeit? Die Wunschschlagzeile des Managements lautet im Übrigen: „MB Fund Max Global macht Anleger glücklich!“ Wir glauben, dass dies bei den bereits investierten Anlegern sicherlich der Fall ist, und der Fonds hat allemal die Voraussetzungen, auch zukünftige Anleger glücklich zu machen.

Was Sie im Sonderdruck und in der Ausgabe erwartet

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Bild © Greiff Research Institut

Greiff Research Institut GmbHDieser Beitrag erschien zuerst beim Greiff Research Institut GmbH

* DE: Die ergänzenden Inhalte können KI-generiert sein. EN: The additional content may be AI-generated.