China verändert seine Strategie im Taiwan-Konflikt
China positioniert sich zunehmend als berechenbarer Gegenpol zur US-Politik. Im Taiwan-Konflikt verlagert sich der Schwerpunkt von militärischer Machtdemonstration hin zu politischer Annäherung. Eine kürzliche Reise der Vorsitzenden der taiwanesischen Oppositionspartei Kuomintang (KMT) aufs chinesische Festland steht symbolisch für diese Änderung.
Politische Annäherungen und Handelslockerungen
Im Zuge des Besuchs wurden Maßnahmen wie die Wiederaufnahme von Direktflügen und die Lockerung von Handels- sowie Importrestriktionen angekündigt. Diese Schritte reduzieren den Druck in der Taiwanstraße, einer der weltweit am stärksten frequentierten Wasserstraßen, und signalisieren eine Abkehr von einer militärischen Lösung durch China.
Langfristige Strategie auf 2028 ausgerichtet
Strategisch setzt China auf einen politischen Machtwechsel in Taiwan bis 2028. Es wird erwartet, dass dann eine Regierung an die Macht kommt, die das “Ein China”-Prinzip stärker verfolgt. Die stärkere Zusammenarbeit oppositioneller Kräfte in Taiwan verringert zudem die Wahrscheinlichkeit eines Unabhängigkeitsreferendums.
Auswirkungen auf Investoren
Für Investoren bedeutet dies eine kurzfristige Reduzierung des außenpolitischen Eskalationsrisikos. China bemüht sich um ein verlässliches internationales Image, das es nicht leichtfertig gefährden möchte.
Dennoch bleibt China ein risikoreicher Markt. Die zentralen Unsicherheiten bestehen insbesondere in der Finanzierung des Wirtschaftswachstums und in der Stabilität des Bankensystems. Anleger sollten China daher nur als Beimischung in ihrem Portfolio betrachten und Aktien gegenüber Anleihen bevorzugen, da Anleihen durch die starke Geldschöpfung besonders belastet sein können.
Bei Investitionen wird ein Fokus auf Hongkong oder professionell gemanagte China-Fonds empfohlen, anstelle von direkten Investments in die Festlandbörsen.
Über Antecedo Asset Management
Antecedo Asset Management, gegründet 2006, ist spezialisiert auf risikokontrollierte Geldanlagen. Mit einem verwalteten Vermögen von über 4 Milliarden Euro nutzt das Unternehmen mehrstufige und langjährig erprobte Risikomanagementsysteme, um Risiken in Abwärtsphasen zu begrenzen und gleichzeitig an Aufwärtsphasen zu partizipieren. Ziel ist ein verbessertes Risiko-Rendite-Verhältnis, das Anlegern im Markt sonst kaum geboten wird.
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