Positionierung bei Wachstums-Assets im Kontext des Nahost-Konflikts
Das Multi-Asset Team von Amova Asset Management bleibt trotz des aktuellen Konflikts zwischen den USA und dem Iran in Bezug auf Wachstums-Assets vorsichtig und neutral in der Gesamtallokation. Eine Einigung zwischen den Konfliktparteien wird weiterhin für möglich gehalten, weshalb keine klaren Richtungsentscheidungen getroffen werden.
USA: Neutrale Position mit Wachstumspotenzial
Die USA werden weiterhin für ihr langfristiges Gewinnwachstum geschätzt, das vor allem durch Innovationen in Technologie und Gesundheitswesen vorangetrieben wird. Zudem werden Vorteile durch die steigende Energienachfrage infolge des Ausbaus von Rechenzentren und Künstlicher Intelligenz erwartet. Potenzial für positive Marktentwicklungen besteht insbesondere durch geldpolitische Maßnahmen der Zentralbanken und Zollerleichterungen. Die aktuellen Bewertungen erscheinen angesichts erhöhter Gewinnprognosen und der Rückkehr zu historischen Renditedurchschnitten attraktiv. Allerdings wird aufgrund des Konfliktrisikos eine deutliche Übergewichtung nicht empfohlen, da anhaltende geopolitische Spannungen die Aktienmärkte belasten könnten.
Übergewichtung von Schwellenländeraktien
Schwellenländeraktien bieten aktuell attraktive Bewertungen. Ein potenzieller Rückgang des US-Dollars könnte diese Märkte zusätzlich unterstützen, da Zentralbanken dank sinkenden Abwärtsdrucks auf ihre Währungen Zinssenkungen ermöglichen könnten. Innerhalb der Schwellenländer wird Lateinamerika bevorzugt, basierend auf einem robusten Rohstoffsektor und hohen Realzinsen bei sinkender Inflation. Zusätzlich wird Taiwan hervorgehoben, wo der Technologiesektor für langfristige Wachstumschancen insbesondere im Bereich der Investments in Künstliche Intelligenz bedeutend ist.
Rohstoffaktien als Diversifizierungs- und Inflationsschutz
Aktien aus dem Rohstoffbereich werden langfristig als gute Diversifikation gegen Inflation angesehen und bieten zudem einen Schutz vor Risiken im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt. Die Fundamentaldaten des Rohstoffsektors bleiben überzeugend, da sowohl zyklische als auch langfristige Faktoren eine positive Entwicklung unterstützen.
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