Strukturwandel in den Innenstädten
Das Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen stellt den fortschreitenden Strukturwandel auf den Immobilienmärkten dar, insbesondere in den Innenstädten. Declining Neubautätigkeit, veränderte Arbeitsmodelle und ein wachsender Bedarf an Nutzungsmischung verdeutlichen, dass die Zukunft der Stadt im Bestand entschieden wird.
Flexibilität und schnellere Genehmigungen gefordert
Flexible Gebäude, die unterschiedlich genutzt werden können, sind gefordert, etwa für Arbeiten in kleineren Einheiten, Dienstleistungen, Gesundheits- und Freizeitangebote sowie Gastronomie. Um Leerstände in Büroflächen zügig umzunutzen, müssen Genehmigungsverfahren schneller, verlässlicher und stärker an den Möglichkeiten des Bestands ausgerichtet sein.
Praxisbeispiele und politische Rahmenbedingungen
Beispielhaft zeigt ein Projekt der Bayerischen Hausbau Real Estate (BHRE) die erfolgreiche Umnutzung: Die Ansiedlung eines Fitnessanbieters in einer ehemaligen Einzelhandelsfläche sorgte für Belebung und ergänzte das Angebot um frequenzstarke, alltagsnahe Nutzung. Solche Angebote tragen dazu bei, Innenstädte auch über klassische Handelszeiten hinaus attraktiv zu gestalten.
Die Immobilienwirtschaft kann einen wichtigen Beitrag zur Transformation der Innenstädte leisten. Voraussetzung ist jedoch ein politischer und regulatorischer Rahmen, der Umnutzungen ermöglicht und nicht behindert. Schnellere, flexiblere und verlässliche Prozesse sind notwendig, um Leerstände zu reduzieren und die Resilienz der Städte zu erhöhen.
Über die Bayerische Hausbau Real Estate
Die BHRE ist eines der führenden deutschen Immobilienunternehmen mit Schwerpunkt auf aktivem und wertorientiertem Immobilienmanagement zur Weiterentwicklung des eigenen Bestands mit einem Wert von rund 3,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen gehört zur international tätigen Schörghuber Gruppe.
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