Outperformance der Emerging Markets dürfte aus strukturellen Gründen anhalten
Lange galten Schwellenländer als Nachzügler gegenüber den Aktienmärkten der Industriestaaten. Seit einigen Monaten zeigt sich jedoch ein grundlegend verändertes Bild: Während viele etablierte Indizes nur moderate Gewinne verzeichnen, legen die Emerging Markets eine bemerkenswerte Aufholjagd hin.
Seit Jahresanfang erreichte der MSCI Emerging Markets Index eine Performance von etwa 23 %, während der MSCI World nur knapp 10 % zulegte. Diese Entwicklung basiert nicht nur auf kurzfristigen Marktbewegungen, sondern auf tiefgreifenden strukturellen Veränderungen.
Strukturelle Treiber der Entwicklung
- Günstige Bewertungen: Schwellenländer weisen im Vergleich weiterhin attraktive Bewertungen auf.
- Demografische Dynamik: Eine junge, wachsende Bevölkerung begünstigt langfristiges Wachstum.
- Steigende Rohstoffpreise: Als wichtige Rohstoffexporteure profitieren viele Schwellenländer von höheren Preisen.
- Globaler KI-Boom: Der technologische Fortschritt fördert Investitionen und Innovationen in diesen Märkten.
Zusätzlich gewinnen auch Anleihen aus Schwellenländern wieder an Attraktivität für Investoren, was die Anlagechancen weiter stärkt.
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