Family Offices senken den Immobilienanteil in Deutschland deutlich laut KINGSTONE Family Office Report 2026

Edition AIFamily Offices senken den Immobilienanteil in Deutschland deutlich laut KINGSTONE Family Office Report 2026

KINGSTONE Family Office Real Estate Report 2026: Überblick und wichtigste Erkenntnisse

Der Investmentmanager KINGSTONE Investment Management präsentierte den aktuellen Family Office Real Estate Report 2026, basierend auf einer Umfrage unter 34 Family Offices aus dem deutschsprachigen Raum. Ziel war es, Einblicke in die Immobilieninvestment-Strategien vermögender Familien zu gewinnen.

Immobilien bleiben zentrale Anlageklasse

Immobilien stellen mit einem Anteil von 53,7 Prozent weiterhin die wichtigste Assetklasse im Portfolio der Family Offices dar, trotz eines leichten Rückgangs von 56,5 Prozent im Vorjahr. Aktien folgen mit 19,6 Prozent als zweitgrößte Anlageklasse nahezu unverändert.

Starker Rückgang bei Deutschland-Immobilienanteil

Deutschland bleibt mit 76,5 Prozent der Immobilieninvestitionen der Hauptmarkt, verzeichnet jedoch einen signifikanten Rückgang von 88,3 Prozent im Jahr 2025 auf 76,5 Prozent in 2026. Gleichzeitig erhöht sich die Allokation im europäischen Ausland auf 12,6 Prozent und in den USA auf 9,0 Prozent, was auf eine verstärkte Diversifikation der Immobilienportfolios hindeutet.

Wichtige Immobiliennutzungsarten

Die Wohnimmobilie behauptet mit 37,0 Prozent den größten Anteil unter den Immobilienarten, gefolgt von Büroflächen mit 22,7 Prozent, die leicht reduziert wurden. Wohn- und Geschäftshäuser liegen bei 13,5 Prozent, während Einzelhandelsimmobilien mit 12,1 Prozent deutlich zulegen konnten.

Renditeerwartungen und Investitionspläne

Die Renditeerwartungen der befragten Family Offices liegen überwiegend zwischen 5,5 und 8,5 Prozent Total Return jährlich. Etwa 41 Prozent planen eine Erhöhung ihres Immobilien-Engagements im kommenden Jahr, während rund 26 Prozent eine Reduzierung anstreben. Für die nächsten drei Jahre werden Investitionen von 5 bis 10 Millionen Euro pro Jahr von 38 Prozent der Befragten erwartet, größere Summen über 50 Millionen Euro jährlich sind selten.

Methodik der Studie

Die Umfrage wurde vom 1. September bis 22. Oktober 2026 durchgeführt und umfasste 34 Family Offices mit einem verwalteten Nettovermögen überwiegend über 100 Millionen Euro. Die Befragung bildet ein Stimmungsbild ab, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Repräsentativität.


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