Stehen Asiens Börsen vor einem Superzyklus der Schwellenmärkte?

Edition AIStehen Asiens Börsen vor einem Superzyklus der Schwellenmärkte?

Wirtschaftswachstum und Industriezyklus

Schwellenländer profitieren bei starkem globalem Wirtschaftswachstum besonders, da sie überproportional in zyklischen Branchen wie Rohstoffe, Bergbau und Fertigung vertreten sind. Die Auslagerung westlicher Lieferketten nach Asien verstärkt diesen Effekt. Engpässe in Boomphasen erhöhen Margen und Gewinnmultiplikatoren, während Unterinvestitionen im Abschwung die Angebotssituation langfristig belasten.

Geopolitisch bedingter Investitionsboom

Das Wachstum in den Schwellenländern wird zunehmend von geopolitischen Faktoren getragen. China wird bis 2030 voraussichtlich 45 % der weltweiten Produktion stellen, während die USA einen Rückgang ihrer globalen Produktionsanteile verzeichnen. Die USA reagieren darauf mit zöllen und Investitionsanreizen im Inland, um im technologischen Wettlauf mit China, insbesondere in Bereichen wie KI und Robotik, konkurrenzfähig zu bleiben. Diese Rivalität fördert Innovationen und beschleunigt Wachstum.

Lieferant in einer Welt mit begrenzten Lieferkapazitäten

Die Gewinnwachstumsprognosen für Schwellenländer, insbesondere asiatische Länder ohne Japan, übertreffen die der entwickelten Märkte. Länder wie Südkorea und Taiwan profitieren vom globalen KI- und Infrastrukturboom. Unternehmen wie Samsung Electronics, SK Hynix und TSMC sind aufgrund steigender Nachfrage nach Speicherchips klar im Vorteil. Trotz positiver Wachstumsperspektiven liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis des MSCI Asia ex-Japan weiterhin unter dem des MSCI World.

Verbesserung der Unternehmensrentabilität und Wertschöpfungskette

Schwellenländer haben historisch mehr Wachstum generiert, jedoch oft mit geringer Unternehmensrentabilität. Staatliche Reformen in Ländern wie Südkorea und China zielen darauf ab, die Eigenkapitalrendite zu steigern und inländische Anleger zu motivieren. Asiatische Unternehmen steigen zudem in der Wertschöpfungskette auf und übernehmen führende Rollen in Hightech-Branchen wie Halbleitern, Solartechnologie, Batterien für Elektrofahrzeuge sowie KI und Robotik. Anti-Involutionsmaßnahmen sollen Wettbewerb begrenzen und stabile Industrien fördern.

Binnennachfrage und politische Aussichten in China

Die derzeitige Erholung konzentriert sich auf Engpasssektoren, während Zweitrundeneffekte im Konsum und Kreditwachstum folgen dürften. Obwohl der chinesische Immobilienmarkt und Binnenkonsum schwächer sind, könnten bevorstehende Reformen das Wachstum beschleunigen und das Verbrauchervertrauen stärken. Schwellenländer profitieren zudem oft von einem schwachen US-Dollar, was Kapitalströme in Gold und globale Aktien fördert. Asiatische Investoren reduzieren aktuell ihre US-Anlagen zugunsten heimischer Aktien.

Marktgewichtung und Potenzial

Asiatische Aktien sind global unterrepräsentiert. Schwellenländer machen nur knapp über 5 % des globalen Aktienvermögens aus, obwohl ihr Anteil in der MSCI All Country World Benchmark bei 11 % liegt. JP Morgan schätzt, dass zur Anpassung dieser Gewichtung Käufe in Höhe von über 1 Billion US-Dollar notwendig wären.


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