Modernes Credit-Management als Schlüssel in sich wandelnden Märkten

Edition AIModernes Credit-Management als Schlüssel in sich wandelnden Märkten

Veränderte Rahmenbedingungen an den Rentenmärkten

Die Rentenmärkte haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Chancen verlagern sich zügig zwischen verschiedenen Marktsegmenten, wodurch ein starres Management von Unternehmensanleihen Risiken bergen und Renditemöglichkeiten ungenutzt lassen kann. Das Global Fixed Income Team von Amova Asset Management schlägt deshalb einen flexiblen, Multi-Sector-Ansatz vor.

Breites und ausgewogenes Kreditengagement

Der Multi-Sector-Credit-Ansatz investiert über das gesamte Spektrum der öffentlichen Kreditmärkte, ohne durch Referenzindizes eingeschränkt zu sein. Dabei umfasst das Portfolio Investment-Grade-Anleihen, Hochzinsanleihen, Unternehmenshybride sowie ausgewählte strukturierte Kreditsektoren.

Da sich einzelne Segmente in Marktzyklen unterschiedlich verhalten – mit defensiven Eigenschaften in Stressphasen oder attraktiven Bewertungen in Marktverwerfungen – schafft die Kombination dieser Renditequellen eine ausgewogene Allokation, die traditionelle Unternehmensanleiheportfolios nur schwer erreichen.

Anpassung an komplexe Kreditzyklen

Kreditzyklen haben an Komplexität gewonnen, insbesondere bei unterschiedlichen makroökonomischen Entwicklungen regionaler Märkte. Ein starrer Investmentansatz birgt hier Risiken. Der Multi-Sector-Credit-Ansatz ermöglicht eine dynamische Allokation, die schnelle Chancenverschiebungen zwischen Marktsegmenten berücksichtigt.

So profitieren variable verzinsliche Anlagen in Phasen steigender Zinsen, während Marktstress oft Verwerfungen bei Hochzins- und Schwellenländeranleihen bewirken kann. In solchen Situationen kann ein Aufstieg in der Kapitalstruktur zugunsten höherer Qualität oder strukturgeschützter Segmente sinnvoll sein.

Diversifizierte Renditetreiber und Risikominderung

Der Ansatz kombiniert Kreditpapiere mit grundlegend unterschiedlichen Renditetreibern. Hybridinstrumente verbinden etwa aktienähnliche Sensitivitäten mit Kreditengagement, während strukturierte Kreditinstrumente sich angesichts von Volatilität anders verhalten als klassische Unternehmensanleihen. Diese Kombination reduziert die Risikokonzentration und fördert ein stabileres Renditeprofil, das weniger abhängt von Einzelsektoren oder Ratingklassen.

Balance zwischen Liquidität und Ertragsorientierung

Multi-Sektor-Kreditstrategien balancieren zwischen hoher Liquidität und Ertragsgenerierung. Liquiditätsorientierte Ansätze investieren in breit handelbare Assets mit häufigem Handel und schnellem Kapitalzugang. Ertragsfokussierte Strategien hingegen nutzen weniger liquide Vermögenswerte, die höhere Renditen bieten, aber längere Haltedauern erfordern.

Erträge als zentraler Treiber für langfristige Performance

Über verschiedene Marktzyklen haben Erträge traditionell einen wesentlichen Anteil an der Gesamtrendite von Kreditportfolios. Multi-Sector-Credite nutzen eine diversifizierte Palette an Ertragsquellen, darunter Hochzinsanleihen, CLOs, vorrangig besicherte Kredite und strukturierte Instrumente, die unterschiedliche Sensitivitäten gegenüber Zins- und Spreadänderungen aufweisen.

Ein ertragsorientierter Ansatz gewinnt an Bedeutung, da der globale Zinssenkungszyklus sich dem Ende nähert. Stabile Erträge tragen zur Volatilitätsreduktion bei und stärken die Widerstandsfähigkeit von Portfolios über Konjunkturzyklen hinweg.


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