Drei Boutiquen Awards in Folge…

Markets and NewsDrei Boutiquen Awards in Folge…

Der Oberbanscheidt Global Flexibel UI hat bei den Boutiquen Awards 2026 erneut die Kategorie Multi Asset ausgewogen gewonnen. Nach den Auszeichnungen 2024 und 2025 ist es der dritte Award in Folge. Die Jury hebt insbesondere die Fähigkeit hervor, Chancen über verschiedene Marktphasen hinweg zu nutzen, Risiken aktiv zu steuern und Themeninvestments frühzeitig in das Portfolio einzubinden.
Bemerkenswert ist, wie unterschiedlich die Portfolioentscheidungen in den drei Award-Jahren ausfielen.

DREI AWARD-JAHRE

Unterschiedliche Schwerpunkte

2024 gehörten unter anderem Rheinmetall, Bau und Infrastruktur sowie eine 100-jährige Anleihe des Landes Nordrhein-Westfalen zu den Themen. 2025 kamen Goldminen, Schifffahrt und eine Norwegen-Anleihe hinzu. 2026 rückten Schiffe und Kreuzfahrt in den Fokus. Zugleich erhöhte das Fondsmanagement die Qualität im Rententeil. Die Titel sind Beispiele, keine Empfehlung.
Die Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Schwerpunkte ausfallen können.

„Wir wollen dort investieren, wo die Mehrheit noch nicht hinschaut. Unser Anspruch ist es, Trends und Sondersituationen frühzeitig zu erkennen und entschlossen umzusetzen.“

Marco Jansen, Oberbanscheidt & Cie.

 

WIE ENTSCHEIDUNGEN ENTSTEHEN

Dreiergremium und zwei Prozesse

Über jede Investmententscheidung stimmt ein dreiköpfiger Anlageausschuss nach dem Mehrheitsprinzip ab. Grundlage sind ein sechsstufiger Investmentprozess und ein separater sechsstufiger Risikokontrollprozess. Andre Koppers, Geschäftsführer von Oberbanscheidt & Cie., sieht den Vorteil dieser Struktur darin, dass niemand an einem schlechten Tag oder aus Nervosität heraus kauft oder verkauft.

Christian Köpp

„Wir entscheiden zu dritt und mit Mehrheit. So hängt keine Position an der Meinung eines Einzelnen.“

Christian Köpp, Oberbanscheidt & Cie.

DISZIPLIN

Verkaufen gehört zum Prozess

Disziplin zeigt sich beim Fonds nicht nur beim Kauf, sondern ebenso beim Verkauf. Im Podcast vom Juli 2026 nannte Koppers dafür mehrere Beispiele. LVMH und Wienerberger hat der Fonds vollständig verkauft, nach seinen Worten wegen Performance-Schwäche und eingetrübter Aussichten. Gewinner wie Nokia wurden schrittweise reduziert, damit kein Titel ein zu großes Gewicht bekommt. Auch bei Energie hat das Fondsmanagement Positionen abgebaut und breiter aufgestellt, über Öl-Explorer hinaus auch auf Zulieferer und Tanker.

Andre Koppers

„Wenn ein Thema nicht funktioniert, wenn eine Aktie die Erwartung nicht erfüllt, dann geht sie halt auch raus..“

Andre Koppers, Oberbanscheidt & Cie.

 

HEUTE

Robuster aufgestellt

Rund die Hälfte des Fondsvermögens lag Mitte 2026 in Anleihen. Gleichzeitig hat das Fondsmanagement die durchschnittliche Kreditqualität erhöht und das Risiko auf mehr Emittenten verteilt. Laut Koppers soll das Portfolio damit krisenfester werden. Bei hoch bewerteten KI-Werten hält sich das Management zurück.

FAZIT

Robuster aufgestellt

Die Themen im Portfolio haben sich in den drei Award-Jahren verändert. Heute prüft das Fondsmanagement Investmentideen in zwei festen Prozessen, entscheidet im Dreiergremium und trennt sich von Positionen, die die Erwartungen nicht erfüllen. Einen klar strukturierten und nachvollziehbaren Investmentprozess hebt auch die Jury in ihrer Begründung für den dritten Boutiquen Award hervor. Die Auszeichnung ist keine Prognose für die künftige Wertentwicklung.

STECKBRIEF

Bild © Oberbanscheidt & Cie.

Pro BoutiquenFondsDieser Beitrag erschien zuerst bei Pro BoutiquenFonds

* DE: Die ergänzenden Inhalte können KI-generiert sein. EN: The additional content may be AI-generated.