Moderates Wachstum im ersten Quartal 2026
Im ersten Quartal 2026 wurden in Deutschland Immobilien im Wert von 8,6 Milliarden Euro gehandelt. Davon entfielen 6,5 Milliarden Euro auf Gewerbeimmobilien und 2,1 Milliarden Euro auf institutionelle Wohnimmobilien mit mindestens zehn Wohneinheiten. Das Transaktionsvolumen stieg damit um 11 Prozent gegenÞber dem Vorjahreszeitraum. Das Gewerbesegment verzeichnete einen Anstieg von 25 Prozent, wÃĪhrend das institutionelle Wohnen um 16 Prozent zurÞckging. Die Anzahl der AbschlÞsse im Gewerbebereich blieb auf Vorjahresniveau, wodurch sich die durchschnittliche TransaktionsgrÃķÃe von 20 auf 25 Millionen Euro erhÃķhte.
GroÃvolumige Transaktionen prÃĪgen den Markt
Sechs groÃvolumige Transaktionen ab 200 Millionen Euro machten knapp 30 Prozent des Gesamtvolumens aus. Vier groÃe PortfolioverkÃĪufe erreichten mit 28 Prozent den hÃķchsten Marktanteil seit 2022. Die grÃķÃten Deals betrafen den Gesundheitssektor: Die MehrheitsÞbernahme des belgischen REIT Cofinimmo durch Aedifica sowie der Verkauf eines europÃĪischen Portfolios mit 17 deutschen Kliniken und ÃrztehÃĪusern an den US-amerikanischen Assetmanager TPG. Gesundheits- und Sozialimmobilien erreichten mit 16 Prozent Marktanteil knapp hinter Industrie- und Logistikimmobilien (17 Prozent) den vierten Rang bei den umsatzstÃĪrksten Nutzungsarten. Zudem wurde die kartellrechtliche Genehmigung fÞr den Ãbertrag des Thermenportfolios der Wund Stiftung an die Therme Group erteilt.
Internationales Kapital fÃķrdert GroÃtransaktionen
Der Trend zu Sonderimmobilien mit nachhaltigen Betreiberkonzepten setzt sich fort. Deutschland gilt in diesem Marktsegment wegen seiner geringen Marktreife und KonsolidierungsmÃķglichkeiten als attraktives Ziel fÞr strategische Ãbernahmen, besonders durch internationale Investoren. Der Anteil auslÃĪndischen Kapitals am Transaktionsvolumen lag im ersten Quartal bei 43 Prozent.
Entwicklung der gewerblichen Nutzungsarten
BÞroimmobilien fÞhrten das Gewerbesegment mit einem Anteil von 26 Prozent und einem Plus von 15 Prozent gegenÞber dem Vorjahr an. Die grÃķÃte Einzeltransaktion war der Kauf eines BÞrogebÃĪudes mit Rechenzentrum und Druckerei in Kaarst durch das Land Nordrhein-Westfalen fÞr Þber 300 Millionen Euro. Handelsimmobilien legten um 13 Prozent zu und erreichten einen Marktanteil von 18 Prozent.
TransaktionsaktivitÃĪten auÃerhalb der Top 7
Der GroÃteil der Transaktionen erfolgte auÃerhalb der sieben groÃen Investmentzentren, die nur 32 Prozent des Gesamtvolumens ausmachten, ein historisch niedriger Wert. Die einzige Transaktion im dreistelligen Millionenbereich in den Top 7 war die MÞnchner Innenstadtimmobilie âAlte Akademieâ aus der Signa-Insolvenzmasse. Noch keine groÃvolumigen AbschlÞsse aus der Transaktionspipeline in den Top 7 wurden realisiert, was fÞr das FrÞhjahr untypisch aber verstÃĪndlich ist.
Renditeentwicklung und Finanzierungsumfeld
Die BerÞcksichtigung von 10-Jahres-Swapraten und Renditen langlaufender Bundesanleihen Þber drei Prozent gewinnt bei Preisverhandlungen an Bedeutung. Finanzierungen werden sorgfÃĪltiger geprÞft. Nach einer Phase stabiler Spitzenrenditen kÃķnnen im Jahresverlauf erneute Anstiege erwartet werden, wodurch das Repricing auÃerhalb des Core-Segments dynamischer als erwartet verlaufen kÃķnnte.
Ausblick fÞr den deutschen Investmentmarkt
Das Investoreninteresse, insbesondere internationales Kapital, hat sich erhÃķht. Ein Anstieg des Transaktionsvolumens um 10 bis 15 Prozent auf rund 30 Milliarden Euro fÞr das Gesamtjahr gilt als realistisch. Eine VerschÃĪrfung der geopolitischen Lage kÃķnnte jedoch VerzÃķgerungen bei GroÃtransaktionen und zusÃĪtzliche Preisanpassungen bewirken, die den Markthochlauf bremsen kÃķnnten.
DE: Bei der Erstellung dieses Beitrags wurde KI unterstÞtzend eingesetzt.EN: AI was used to assist in the creation of this post.