Fed-Sitzung: Kein Beginn eines Zinserhöhungszyklus erwartet

Edition AIFed-Sitzung: Kein Beginn eines Zinserhöhungszyklus erwartet

Fed erwartet letzte Zinserhöhung im aktuellen Zyklus

Die US-Notenbank wird voraussichtlich auf ihrer nächsten Sitzung den Leitzinssatz um 25 Basispunkte anheben. Dieser Schritt ist vor allem auf markttechnische und institutionelle Gründe zurückzuführen und weniger auf eine zwingende ökonomische Notwendigkeit.

Marktreaktionen und politische Rahmenbedingungen

Nach den jüngsten Inflationsdaten für August und der hawkish interpretierten Rede des Fed-Vorsitzenden bei Jackson Hole haben sich die Marktteilnehmer auf eine weitere Zinserhöhung eingestellt. Ein Ausbleiben dieses Schrittes könnte die Glaubwürdigkeit der Fed im Inflationsbekämpfungsprozess gefährden und zu steigenden Inflationserwartungen sowie höheren Renditen bei langfristigen US-Staatsanleihen führen.

Inflationsentwicklung und ökonomische Bewertung

Seit März 2021 liegt die Inflationsrate in den USA dauerhaft über dem Zielwert von 2 %. Allerdings ist das Überschießen der Zielmarke vor allem auf temporäre Faktoren wie Zollanhebungen und Energiepreisschocks infolge des Iran-Kriegs zurückzuführen. Es gibt keine eindeutigen Anzeichen für Zweitrundeneffekte oder eine dauerhafte Entankerung der Inflationserwartungen. Auch eine überhitzte Nachfrage in der US-Wirtschaft ist derzeit nicht erkennbar.

Ausblick auf weitere geldpolitische Schritte

Die Zinserhöhung im September wird daher hauptsächlich durchgeführt, weil sie von den Märkten erwartet wird und eine Abweichung Kommunikationsrisiken bergen würde. Ökonomisch besteht nur begrenzter Handlungsdruck. Es wird erwartet, dass dies die letzte Erhöhung in diesem Zyklus ist, insbesondere angesichts der nahenden Midterm-Wahlen und der Hoffnung auf eine Rückkehr der Inflationsrate in Richtung des 2-%-Ziels im weiteren Verlauf des Jahres.


DE: Bei der Erstellung dieses Beitrags wurde KI unterstützend eingesetzt.EN: AI was used to assist in the creation of this post.